Nun ist es vorerst offiziell, Frau Schavan soll vorsätzlich getäuscht haben. Das sagt uns die Universität in Düsseldorf. Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung werden dabei insbesondere aus der Wissenschaft geäußert.
Die Experten sind sich aber in wenigstens einem Punkt einig, ohne Computer konnte damals nicht im Copy&Paste Verfahren vorgegangen werden. Frau Schavan musste alles mit der Schreibmaschine schreiben. Sicherlich gab es damals auch nicht die Möglichkeiten auf unzählige Quellen zuzugreifen, auf die die Prüfer oder der Doktorvater keinen Zugriff hatten. Heutzutage ist das dank des www. und der hohen Mobilität einfacher. Der Fall hat auch insgesamt eine andere Dimension.
Es ist zwar gut, wenn ohne Rücksicht auf den Namen vorgegangen wird. Glaubwürdigkeit ist in der Wissenschaft nun einmal alles. Bei der rot-grünen Regierung in NRW unter Frau Kraft habe ich da aber erhebliche Zweifel ob die Universität nicht eingeschüchtert war. Bereits nach der gewonnen NRW-Wahl 2012 gab es einen Skandal an der Uni-Aachen:
