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Montag, 11. Februar 2013

Kein Frieden mit Baku

Wenn Aserbaidschaner sich "freundlich" über Armenien oder die Armenier äußern drohen ihnen in der Diktatur Aserbaidschan schwere Repressalien. Dies musste nunmehr ein 75-jähriger aserischer Autor am eigenen Leib erfahren.

"Im blutigen Konflikt der beiden Länder um die Provinz Berg-Karabach hatte Akram Ajlisli (75) im Buch „Steinträume“ um Mitgefühl für Armenier geworben. Präsident Ilcham Alijew entzog Ajlisli daraufhin Ehrentitel und Staatsrente. Die aserbaidschanische Menschenrechtlerin Lejla Junus warf der Regierung jetzt „Stalin-Methoden“ vor. Die Führung in Baku wolle Andersdenkende mundtot machen, betonte die Chefin des Instituts für Frieden und Demokratie in einer Erklärung.

Kritik an dem öl- und gasreichen Land an der Grenze zum Iran kam auch von der Europäischen Union."
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Regierung: Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html
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Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor
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Regierung: Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html
http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html

Mittwoch, 7. November 2012

Die einzige demokratische Diktatur der Welt

Wenn Autokraten als "lupenreine Demokraten" und arabische Monarchen als "moderate Islamisten" bezeichnet werden können, dann geschieht großes Unrecht, Aserbaidschan nicht als "demokratische" Diktatur zu bezeichnen.  

Aserbaidschan ist ein Vorbild dafür wie Demokratie, Diktatur und Kleptokratie eine Symbiose bilden können. Ebenfalls ist Aserbaidschan vorbildlich im Hinblick auf seine Rohstoffvorkommen und politischen Absichten. Vollmundig und großspurig erklärt der demokratisch gewählte Diktator Aliyev der Weltöffentlichkeit von den unerschöpflichen Öl und Gasvorkommen des kaspischen Meeres, die Europa für immer von Russland unabhängig machen würden. Dem ehemaligen armenischen Präsidenten Robert Kochiarian blieb er jedoch die Antwort schuldig, ob sich im kaspischen Meer neben der angepriesenen Menge an Öl und Gasvorkommen, noch genug Platz für ein Tropfen Wasser befände.

Wahrscheinlich nicht! Das kaspische Meer besteht nämlich hauptsächlich aus Öl und Gas. Der aserische Kaviar für die europäische Diplomatie entstammt dagegen aus den eigens dafür angelegten großen Aquarien Aliyevs. Der Vorsitzende der Jungen Union Baden-Württemberg könnte gemeinsam mit Philip Mißfelder demnächst davon kosten dürfen.

"Noch im Mai wurde eine brisante Expertise des Instituts European Stability Initiative veröffentlicht. Darin geht es um Aserbaidschans Kaviar-Diplomatie gegenüber Vertretern des Europarats. Demnach erhielten Aserbaidschans „Freunde“ vor jeder Sitzung etwa ein Pfund Kaviar (Kilopreis bis 1400 EUR). Später, bei Einladungen nach Baku, waren die Gaben noch viel generöser: wertvolle Seidenteppiche, Gold, Silber, sogar Geld. Dazu mehrere Zitate Alijews wie „Wir haben exzellente Beziehungen zu Europa und ich schere mich nicht um den Europarat.“ Und: dass „wir wohl nie eine Demokratie wie in Westeuropa aufbauen können“.
Die Kaviar-Diplomatie


Sonntag, 2. September 2012

Heldentum auf aserbaidschanisch

"Es lebe die Humanität. Es lebe die Menschlichkeit, Menschenwürde und das Postulat der Völkerverständigung in Aserbaidschan!" - Das ist natürlich ironisch gemeint. 
Aliyev hat sich mal wieder selbst übertroffen. Nachdem er für die Eurovision über Nacht Bulldozer an seine Untertanen schickte, um ihre Häuser niederzureißen, Aufmüpfige niederknüppeln und Sexvideos kritischer Journalisten seines Reiches auf Youtube veröffentlichen ließ, amnestierte er nun einen Mörder. 

Der Held von Baku, ein feiger Hund. Ein Mörder, der heimtückisch einen schlafenden armenischen Offizier ermordete. An den wachen armenischen Offizier Gurgen Margarjan traute er sich offensichtlich nicht heran. 
So sind sie, die aserbaidschanischen Soldaten.

"Die Führung der islamisch geprägten Ex-Sowjetrepublik Aserbaidschan empfing den verurteilten Mörder Ramil Safarow nach seiner Entlassung am Freitag wie einen Nationalhelden. Der aserbaidschanische Präsident Ilcham Alijew begnadigte den Offizier.
Verteidigungsminister Safar Abijew beförderte ihn zum Major, wie das regierungskritische Internetportal contact.az in Baku berichtete. Außerdem erhielt Safarow eine neue Wohnung sowie Wehrsold für die achteinhalb Jahre, die er in ungarischer Haft gesessen hatte. Er hatte bei dem Nato-Lehrgang zum Thema Partnerschaft für den Frieden 2004 den Armenier Gurgen Margarjan im Schlaf getötet [...]
Präsident Sargsjan sprach von "abscheulichen Ereignissen" in Aserbaidschan und Ungarn. Er hatte bereits am Freitag einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Ungarn erklärt. Er warf dem EU-Mitglied vor, die Spannungen im Südkaukasus anzuheizen."
 http://www.blogger.com/blogger.g?blogID=5663430304922460700#editor/target=post;postID=4376271475748226346
Aserbaidschan feiert Axt-Mörder von Budapest

"Moscow issued no public comment on the decision to free Safarov, but Washington said it was 'communicating to Azerbaijani authorities our disappointment'." 
Armenia Furious After Azerbaijan Pardons Convicted Killer