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Samstag, 23. August 2014

Zemfira Dlovani: "Wir müssen uns verteidigen."

Die armenische Jesidin Zemfira Dlovani spricht über den Terror der Gruppe Islamischer Staat, das Schweigen der Muslime und den Schmerz ihres Urgroßvaters.
"Meine Geschichte hat viel mit der Situation im Irak zu tun. Ich war geschockt, als ich von dem Völkermord hörte, der gerade im Irak stattfindet. Ich dachte, ich bin 100 Jahre zurückversetzt. Während des Genozids 1915 an den Armeniern wurden auch die Jesiden verfolgt. Das wissen die wenigsten. Die Geschichten, die ich heute höre, die Bilder die ich sehe - die erinnern mich an die Geschichten meines Urgroßvaters. Er und seine Familie wurden damals vor die Wahl gestellt: Konversion oder Tod. Viele Familienmitglieder sind vor seinen Augen misshandelt und umgebracht worden, ein paar Verwandte haben es nach Armenien geschafft, von dort sind sie weiter nach Georgien und Russland." 
"Wir müssen uns verteidigen"

"Dieser Tage fühlt er sich jedoch zurückgeworfen in die Zeit, als seine Eltern in ihrer Heimat aus Angst vor Diskriminierung ihren Glauben verstecken mussten. Schlimmer noch, er fühlt sich an seine Ahnen und Urahnen erinnert, die regelmäßig Opfer von Völkermord und Vertreibung wurden. Dieses Trauma, das von Generation zu Generation der Jesiden weitergegeben wurde, schlummerte Jahrzehnte in Aslans Fantasie, jetzt bricht es aus dem Unbewussten hervor und wird Realität."

Freitag, 23. Mai 2014

CAF: Schürt Ankara Konflikte in Deutschland?


Pressemitteilung

In Istanbul sind bei Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei mehrere Demonstranten schwer verletzt worden. Die türkischen Polizeikräfte attackierten dabei ein Cem-Haus, in dem eine Trauerzeremonie für den getöteten 13-Jährigen Berkin Elvan gehalten wurde. Der Alevit Ugur Kurt wurde dabei in den Kopf geschossen und verstarb.


"Auch wenn noch nicht eindeutig geklärt ist, wie es letztendlich zu diesem tödlichen Schuss kam, wirkt es wie eine Drohgebärde gegen die alevitische Gemeinschaft. Politische Partizipation und Aufmüpfigkeit im Ausland werden mit Gegenreaktionen im Inland geahndet, heißt die Botschaft derzeit aus Ankara", sagt Ali Yildiz, Sprecher des Christlichen-Alevitischen Freundeskreises der CDU. Es werden psychologische Hürden aufgebaut, und die Ausübung elementarer Menschenrechte in Deutschland wird verhindert, wenn sich ein Demonstrant in Deutschland fragen muss: "Soll ich ein Menschenleben riskieren, weil ich friedlich auf der Straße demonstrieren gehe?". Die berechtigte Sorge besteht, dass die ohnehin bestehenden Konflikte in Deutschland noch weiter verstärkt werden.

"Der Einsatz für Bürgerrechte und Freiheiten der im Ausland lebenden Aleviten ist nicht ohne Risiko für die Hinterbliebenen in der Türkei. Denn sie werden verstärkt Opfer staatlicher Gewalt und Denunziation“, erklärt Madlen Vartian, Sprecherin des Christlichen-Alevitischen Freundeskreises der CDU. „Wir kennen diese Einschüchterungsmaßnahmen Ankaras bereits im Falle der armenischen Gemeinschaft. Der staatlichen Gewalt gegen die Gemeinschaft im Inland, folgt die Denunziation der Diaspora im Ausland. Erdogan kündigte bereits im Vorfeld an, dass er mit Bundeskanzlerin Merkel über die „spalterischen“ Umtriebe einer handvoll Aleviten sprechen wolle.“

Festzustellen ist, dass erst die finanzielle Unterstützung aus Deutschland den Weg sowohl für Tayyip Erdogan, als auch seinem politischen Ziehvater Necmettin Erbakan ebnen konnte. Erdogan stammt aus der Milli Görüs-Bewegung und steht der ihr in ihrer alevitenfeindlichen und antisemitischen Gesinnung in nichts nach, wie zahlreiche Aussagen inzwischen belegen.
Zu lange hat man die Ableger türkischer Parteien in Deutschland gewähren lassen, die vornehmlich das Ziel verfolgen, die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland als Instrumente Ankaras zu missbrauchen und eine Integration zu verhindern.


Donnerstag, 10. Januar 2013

Causa Kaykin - die unsoziale Integrationsstaatssekretärin im Sozialministerium NRW

Es ist ein Schrecken ohne Ende. Die Integrationsstaatssekretärin (SPD) verlor erst den Gerichtsprozess gegen den Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU (CAF), dessen Sprecher Kaykin eine Nähe zu türkischen Rechtsradikalen, sowie finanzielle Ungereimtheiten in ihrer Zeit als Geschäftsführerin der Begegnungsstätte in der DITIB Moschee in Duisburg-Marxloh vorgeworfen hatten, und dann leitete die Staatsanwaltschaft auch noch ein Ermittlungsverfahren gegen sie ein wegen u.a. Sozialversicherungsbetrug.
Den Steuerzahler hat der verlorene Maulkorb-Prozess gegen den CAF knapp 40.000 € gekostet. Kleingeld, betrachtet man die Summe, die Kaykin zuvor schon zu DITIB-Zeiten  in den Sand gesetzt hatte. Man fragt sich, wie Kaykins Buchführung in ihrem einstigen Schuhladen in Duisburg ausgesehen mag.
 Jedenfalls hat Kaykin (SPD) es offensichtlich nicht so mit Zahlen. 

Ferner scheinen Kompetenz, Integrität und Würde auch nicht zu ihren Stärken zu zählen! Die Causa Kaykin wird uns wohl noch eine Weile verfolgen.

"Insgesamt wurde der Bau der Begegnungsstätte unter Kaykin mit 3,5 Millionen Euro vom Staat gefördert. Das Gotteshaus selbst galt als nicht förderfähig. Der gesamte Komplex von Moschee und Begegnungsstätte kostetet rund 9 Millionen Euro, die Lücke zwischen Förderung und Gesamtkosten deckte die muslimische Gemeinde."
Betrugsvorwürfe

2,8 Millionen Euro nicht korrekt verwendet - Druck auf Kaykin wächst
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/2-8-millionen-euro-nicht-korrekt-verwendet-druck-auf-kaykin-waechst-id7462523.html

Biesenbach: „Dass das Land Nordrhein-Westfalen wegen einer privaten Streitigkeit von Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin nicht als Kläger auftreten durfte, hat das Oberlandesgericht Köln bereits vor Wochen klargestellt. Auf Nachfrage wird nun zugegeben, dass Minister Schneider die Prozessführung durch das Land sogar persönlich angeordnet hat und dem Steuerzahler dadurch Kosten in Höhe von insgesamt 39.572,46 Euro entstanden sind.“
http://bundespresseportal.de/nordrhein-westfalen/item/7784-peter-biesenbach-kaykin-prozess-kostet-den-steuerzahler-knapp-40-000-euro.html

Mittwoch, 12. September 2012

CAF kritisiert Kenan Kolat und Islamverbände

Kenan Kolat ein Hemmschuh für die Integrationspolitik 
  
Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Deutschland (TGD) stellt sich gegen Aufklärungskampagne und erklärt damit Bildung zum islamfeindlichen Gut.

Der  CAF  begrüßt  ausdrücklich  die  Aufklärungskampagne des Bundesinnenministeriums.

Der  CAF  begrüßt  ausdrücklich  die  Aufklärungskampagne  des Bundesinnenministeriums für muslimische Jugendliche, die mit einer  „VERMISST“- Plakataktion  gegen  eine  Radikalisierung gewarnt  werden  sollen. Türkische Migranten-Verbände,  darunter  der  Vorsitzende  der  Türkischen  Gemeinde Deutschland, Kenan Kolat, sehen darin eine "Stigmatisierung" aller Muslime. 

 „Das Kenan Kolat hysterisch die UNO und OSZE anschreibt, weil er eine Aufklärung muslimischer Jugendlicher vor radikalen Gruppierungen befürchtet, ist mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar“, erklärt Madlen Vartian, Sprecherin des CAF. „Möglicherweise möchte er eine Aufklärungsarbeit verhindern, da er selbst mit radikalen türkischen Verbänden in einem Boot sitzt.“ 

So  rief  Kenan  Kolat  kürzlich  in  einem  Schreiben  türkische  Verbände  u.a.  die rechtsextremistische  ATB,  dem  Dachverband  der  „Grauen  Wölfe“,  und  die islamistische  Milli-Görüs  (IGMG)  zu  einer  Konferenz  anlässlich  der  NSU-Morde  für September  2012  auf,  um  gemeinsam  mit  diesen  radikalen  Verbänden  den angeblichen „institutionellen und strukturellen Rassismus“ in Deutschland stärker zu
thematisieren. 
 
Ali  Yildiz,  Sprecher  des  CAF:  „Kenan  Kolat  ist  in  mehrfacher  Hinsicht  ein unglaubwürdiger  und  unehrlicher  Akteur  in  der  Debatte.  Zum  einen  zeigt  er  wenig Berührungsängste mit türkischen Radikalen, zum anderen gründet seine Kampagne darauf als SPD-Mitglied, dessen Ehefrau Dilek Kolat zudem SPD-Senatorin in Berlin ist, einen CDU-Minister anzugreifen.“ 

Eine  Aktion  wie  "Keine  Macht  den  Drogen"  kriminalisiert  ebenso  wenig  "alle" Jugendlichen,  wie  die  Aktion  "Bunt  statt  Braun"  alle  Deutschen  zu  Nazis  erklärt. Aufklärung,  Bildung  und  eine  kritische  Auseinandersetzung  scheinen  nicht  zu  den Zielen Herrn Kolats zu gehören, wenn er von Integration spricht. Dabei sind  es  diese  kritischen  Punkte,  die  sowohl  die  Ursache  als  auch  die  Lösung  der Probleme mit sogenannten „bildungsfernen muslimischen Jugendlichen“ bilden.

Das Problem mit den sogenannten bildungsfernen muslimischen Jugendlichen ist vor dem  Hintergrund,  dass  Akteure  wie der Vorsitzende der TGD die  Aufklärung und  Bildungsarbeit  verhindern  wollen,  ein  interessanter  Anknüpfungspunkt  für  die Debatte, ob es nicht an der Zeit ist, neue Partner in der Integrationspolitik zu wählen und die Themenschwerpunkte neu zu definieren.


 

Samstag, 8. September 2012

Christlich-Alevitischer Freundeskreis der CDU (CAF) erteilt SPD-Landesregierung NRW eine Lektion

Eine kleine unscheinbare und wenig beachtete Pressemitteilung des Christlich-Alevitischen Freundeskreises der CDU (CAF) rief die Vernichtungswut der SPD auf den Plan.

Ihr Vergehen: Sie hatten die Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin kritisiert, eine Nähe zu den türkischen Rechtsextremistenkreisen der Grauen Wölfe ("Ülkücü") zu unterhalten.

Die SPD-Regierung versuchte den CAF'lern nicht nur einen Maulkorb zu verpassen, sondern sie auch finanziell zu ruinieren, indem sie einen Prozess mit einem vorläufigen Streitwert in Höhe von 297.000 € gegen die CAF begann. 

Die SPD-Regierung finanzierte den Prozess über die Allgemeinheit - die Steuerzahler - und zahlte keinen Cent aus eigener Tasche. Die CAF- mehrheitlich Studenten und Jungakademiker - finanzierten den Prozess  dagegen aus eigener Tasche.

Es ging in diesem Prozess nicht um die Wahrheit, nicht um die Wiederherstellung einer gekränkten Ehre, sondern allein darum einen Kaputtmach-Prozess gegen kritische Stimmen zu führen, die zunehmend nicht nur die harmonische Zusammenarbeit der SPD mit rechtsradikalen, nationalistischen türkischen Kreisen zu entlarven scheint, sondern auch die selbstbewusste neue Stimme innerhalb der CDU - den Freundeskreis der Aleviten und Armenier, Christen, Kurden, Türken und Deutschen - bildet. 

Sie haben verloren, der CAF hat gewonnen. Dies nennt man ein gerechtes Ende. 

"Natürlich gibt es auch Gewinner des Urteils: die Meinungsfreiheit – und die wackeren Streiter vom CAF. Die sind in der CDU bislang nicht als Parteiorganisation anerkannt. Entsprechend unterstützte die Union sie auch mit keinem Cent bei ihrem Rechtsstreit. Nun aber hat der CAF wieder mal Qualitäten als energischer, zäher und erfolgreicher Akteur bewiesen. Zu viele Mitarbeiter dieser Art besitzt die CDU nicht."

Die Welt: Gericht stoppt rot-grüne Prozessierlust
http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article109088221/Gericht-stoppt-rot-gruene-Prozessierlust.html

"Im Sinne der „Multikulturalismus“-Konzeption wurden auf diese Weise Nationalismen als „kulturelle Bereicherung“, Extremismus und Gewalt als Folge einer gesellschaftlichen Ausgrenzung definiert, sowie die zunehmende Re-Nationalisierung und Radikalisierung der türkischen Jugend bewusst ausgeblendet und heruntergespielt.
Kritiker dieser ignoranten Politik wurden als „Rechte“, „Rassisten“ und „Nazis“ an den Rand des Neonazismus geschmäht und aus dem politischen Diskurs ausgegrenzt.
Mit der Rassismuskeule schafften sich die Verbände auf diese Weise Raum für die Propagierung des türkischen Nationalismus in die türkische Gemeinschaft hinein. Die nationale türkische Politik erhielt über die Verbände Zugriff auf die Türken in Deutschland und konnte so ihr nationales Programm in die Gemeinschaft propagieren und damit die nachfolgenden Generationen erreichen."


Einflüsse des türkischen Nationalismus auf den öffentlichen Diskurs in Deutschland
http://www.madlens-blog.blogspot.de/2011/07/genozidleugnung-als-integrationsbeitrag_30.html