Posts mit dem Label Kaukasus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kaukasus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 3. März 2013

25 Jahre Unabhängigkeit in Bergkarabach (arm. Arzach)

"Bergkarabach ist ein armenisch besiedelter Staat, der während des Zusammenbruchs der UdSSR auf dem Gebiet der einstigen aserbaidschanischen Sowjetrepublik entstanden ist. Aserbaidschan betrachtet das Gebiet als Teil des eigenen Territoriums. Bislang erhielt Bergkarabach keine Anerkennung durch andere Staaten. Zudem hält Armenien mehrere aserbaidschanische Landkreise zwischen dem eigenen Gebiet und Bergkarabach besetzt."
Lage an Grenze zwischen Aserbaidschan und Bergkarabach offenbar wieder angespannter
http://www.berliner-umschau.de/news.php?id=2656&title=Lage+an+Grenze+zwischen+Aserbaidschan+und+Bergkarabach+offenbar+wieder+angespannter%0D%0A&storyid=1001360858240

Sonntag, 24. Februar 2013

Der georgische Traum und die USA


Die USA befürchten, nach dem Abgang ihrer georgischen Marionette Saakashvili, den Verlust ihres Einflusses im südlichen Kaukasus. Es nehmen nun Gerüchte zu, dass die USA daher geneigt sein könnten, blutige Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Gruppen der georgischen Gesellschaft herbeizuführen, um Diktator Saakashvili die Möglichkeit zu bieten gegen die Opposition um den Premierminister und Milliardär Ivanishvili vorzugehen. Die Installation von Diktatoren hat viele Namen. So hieß sie in den Ukraine "orangene Revolution", in Kirgistan "Tulpen Revolution" und in Georgien hieß sie "Rosen Revolution". Diese "Revolutionen" haben außer autokratischen Regimen, an deren Spitze U.S.-Marionetten herrschen, nichts weiter gebracht als Unterdrückung, Armut und Verfolgung.
Dies nicht nur zum Leid der betroffenen Völker, sondern auch der Nachbarstaaten.

"Unter Bezugnahme auf die »spürbare Zunahme einer gereizten Stimmung« im Land heißt es in dem Bericht ominös, man könne »nur hoffen, daß sich nicht die Spannungen vor der nächsten Präsidentschaftswahl entladen«. In der Vergangenheit haben gerade die US-Geheimdienste oft genug selbst für solche Spannungen gesorgt, wenn es darum ging, irgendwo in der Welt einen ihrer »Schweinehunde« an der Macht zu halten. Das gilt erst recht dann, wenn das potentielle NATO- und EU-Mitglied Georgien als vergifteter Dorn im »weichen Unterleib des russischen Bären« gehalten werden soll. Der Machtverlust Saakaschwilis würde einen Strich durch die Pläne der US-Hardliner gegen Moskau machen. Deshalb wollen sie retten, was noch zu retten ist."
Georgien driftet ab
http://www.jungewelt.de/2013/02-22/003.php

"Wenn wir in Georgien gute Medien haben wollen, dann müssen die Politiker endlich für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen. Egal, wer gerade an der Regierung ist: Wir müssen frei arbeiten können. Das ist in Georgien eher selten, besonders im Fernsehen. Und Fernsehen ist die Hauptinformationsquelle der Georgier. Derzeit gibt es zwei Lager, genau, wie in der Politik. Da sind zum einen die Sender, die sich öffentlich-rechtlich nennen und vom Lager des Präsidenten Micheil Saakashvili kontrolliert werden. Auf der anderen Seite "TV 9", der die Interessen seines Besitzers, des Premierministers und Milliardärs Ivanishvili vertritt."

Unabhängiger Journalismus in Georgien unerwünscht
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/2013231/



Freitag, 15. Februar 2013

Georgier mit schlagenden Argumenten

"In der Diskussionssendung erwies sich Koba Davitashvili von der Traumpartei zunächst als der deutlich aggressivere Gesprächspartner: Er nannte seinen Kontrahenten, Sergo Ratiani von der Vereinigten Nationalen Bewegung, eine Schlange, der man den Kopf abschlagen müsse.
Diesen Vorwurf konterte Ratiani noch mit dem Hinweis, dass man doch bitte sachlich Argumente diskutieren möge.
Nach den Beschimpfungen „Idiot“ und „Mörder“ gab es dann jedoch kein Halten mehr: Davitashvili zerschlug erst ein Wasserglas und verpasste seinem Amtskollegen dann einen Faustschlag."
Politiker prügeln sich im TV
http://www.bild.de/politik/ausland/georgien/pruegelei-in-tv-talkshow-28534796.bild.html

Freitag, 31. August 2012

Tscherkessen fliehen zurück in den Kaukasus

Die syrischen Tscherkessen versuchen in den Kaukasus zurückzukehren, da sie eine Islamisierung Syriens befürchten. Eine kollektive Rückkehr dürfte ihnen jedoch verwehrt sein, denn weder Assad noch Russland haben ein Interesse daran, dass die Tscherkessen das Land verlassen und dadurch Assad einen seiner größten Unterstützer verliert. In Syrien leben 100 000 Tscherkessen und ihre Loyalität zum säkularen Regime ist ungebrochen.
"Die Tscherkessen sind die Ureinwohner des nordwestlichen Kaukasus. Sie bestehen aus zwölf Stämmen, die nie einen eigenen Staat hatten und im Mittelalter georgischen Königen als Gardetruppe dienten. Von ihnen wurden sie auch zum Christentum bekehrt. Den Islam nahmen sie erst an, als Russland im 16. Jahrhundert begann, sie im Zeichen des Kreuzes zu unterwerfen. Das gelang trotz überlegener Waffen erst im großen Kaukasuskrieg. Nach dem Sieg 1864 deportierte der Zar den Großteil der Volksgruppe ins Osmanische Reich. Als die osmanische Regierung den Balkan 1878 nach dem russisch-türkischen Krieg räumen musste, ließen sie sich an der türkischen Schwarzmeerküste und im Osten des Reiches nieder – im heutigen Jordanien, im Libanon und in Syrien. Viele kämpften später für die französische Fremdenlegion."
Flucht aus Syrien in den Kaukasus?
 http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/flucht-aus-syrien-in-den-kaukasus--63083902.html


"Seit Ende des vergangenen Jahres bitten syrische Tscherkessen Moskau ganz offiziell, in ihre angestammten Gebiete zurückkehren zu dürfen. Es sind der nördliche Kaukasus und Regionen am Schwarzen Meer. Anfang des Jahres nahmen Vertreter der Minderheit aus Syrien an einem Kongress der Tscherkessen in Russland teil und beeilten sich ihre Loyalität Moskau gegenüber zu versichern."
Flucht der Minderheiten aus Syrien
http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/fluechtlinge-aus-syrien-flucht-der-minderheiten-aus-syrien,7151782,16952966.html