Posts mit dem Label Alawiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Alawiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Madlen Vartian: Statement zur Christenfeindschaft - Medienhetze - CDU

Mein Statement zum barbarischen Brandanschlag an der Mar-Charbal-Kirche in Bethlehem und allgemein zu den Zuständen im sunnitisch-islamisch geprägten Teil der Welt löste in den sozialen Netzwerken teilweise hysterische Reaktionen aus.
Offenbar angetrieben von türkischen Hetz-Medien und unreflektiert aufgegriffen von Teilen der deutschen Medienlandschaft tobt schon seit Tagen in den sozialen Netzwerken eine denunziatorische Kampagne die sich gegen meine Person, gegen den Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU (CAF), dem ich jahrelang als Sprecherin vorstand, und der armenischen Gemeinschaft Deutschlands, der ich angehöre.
Dabei geht es längst nicht mehr um den eigentlichen Inhalt meiner Aussage. Wer sich mit der Thematik befasst, erkennt sofort, dass meine Aussage keine Generalisierung darstellt, sondern gerade im Gegenteil eine Differenzierung der islamischen Welt (Schiiten, Sunniten u.a.) vornimmt und den Täterkreis sog. „islamistischer“ Taten, den ich mit scharfen aber zutreffenden Bezeichnungen versehe, offenkundig eingrenzt. Bei diesem Täterkreis handelt es sich überwiegend um Organisationen/Richtungen wie ISIS, Al-Kaida, Al-Nusra, der Salafismus und Wahabismus, die sich allesamt – und darauf muss ich hinweisen – als Ausprägungen eines Teils des Islams, nämlich des sunnitischen Islams verstehen.
Mit meinem Statement weise ich bewusst auf eine Kontinuität von Gewalt, Verachtung und Terror gegenüber Christen hin. Ob wir nun die Genozide und Christenverfolgungen in der Türkei, das “christenfreie“ Saudi-Arabien oder die Zustände im Irak oder Syrien nehmen: Hier sind vor allem sunnitische Muslime glaubensorientierte Täter bestialischer Grausamkeiten an Christen. Ich habe hingegen noch nie lesen müssen, dass Schiiten oder Alawiten christliche Kirchen überfallen oder Pogrome an Christen verübt haben.
Der Hass auf Christen beginnt aber nicht erst mit einem Brandanschlag oder einem Mord, sondern vielmehr durch die stillschweigende Duldung und damit zugleich Billigung eines Alltagsrassismus als Ausdruck einer tiefsitzenden Verachtung für die christlichen Werte und das christliche Erbe. Die von mir angeprangerte Verachtung und Feindschaft gegen Christen ist aber überwiegend Teil einer Erziehung und Sozialisation, sogar eines selbstverstandenen historisch-kulturellen Erbes. Ihre Verbreitung ist flächendeckend, ihre Ablehnung hingegen leider nur eine individuell-singuläre Entscheidung Einzelner, die keinerlei Einfluss auf den Mainstream erzeugt.
Es gibt in dieser Frage daher keine Unterscheidung zwischen „Moderaten“ und „Extremisten“, „Gläubigen“ oder „Säkularen“. Christenfeindschaft ist ein gesamtgesellschaftliches Problem in den sunnitischen Staaten, gegen das nicht vorgegangen wird.
Diese Aussagen, die ich verkürzt und zugespitzt über meinen Facebook-Account veröffentlicht habe, gefallen naturgemäß denjenigen nicht, die ihrerseits aus political correctness das Problem des Christenhasses ausblenden und sich einer Weichspülromantik vom Zusammenleben von Christen und Muslimen – auch in Deutschland - hingeben.
Hierzu zählen offenbar auch Teile der CDU. Denn würden sie den „Werten die, die CDU ausmachen“ (Peter Tauber) tatsächlich folgen, hätten sie längst rechtsradikale türkische CDU-Mitglieder (sog. „Graue Wölfe“) aus der Partei ausgeschlossen und Aufwartungsbesuche bei Islamisten (u.a. der „Milli Görüs“) und Rechtsradikalen („Türk Kültür Ocagi Brühl“) unterlassen. Stattdessen akzeptieren sie eine DITIB-Moscheegemeinde in Berlin-Neukölln, die auf ihrem Gelände Ehrengräber für Massenmörder an christlichen Armeniern unterhält, als Ansprechpartner.
Das die CDU hingegen auf meine erkennbar polemisch-zugespitzte Äußerung als einfaches CDU-Mitglied, die auf meinem privaten Facebook-Account gepostet wurde, dergestalt reagiert und sich damit an einer Hetzkampagne beteiligt, ist für mich der eigentliche Skandal.

Eure

Madlen Vartian
Rechtsanwältin
CDU-Mitglied



Sonntag, 19. Juli 2015

Kurzkommentar: Wer unterstützt das Böse in Nahost?

Saudi Arabien - Strafe durch Auspeitschen
Wer würde auf die Idee kommen Saudi Arabien, Katar und die Arabischen Emirate als "moderate" islamische Staaten zu bezeichnen? Sie unterstützen seit Jahren Al-Kaida, ISIS, den Wahabismus und Salafismus in Europa und Nahen Osten, sowie diverse weitere sunnitische Terrororganisationen, die als Zellen überall in der Welt Folter, Vertreibung und Barbarei, kurzum Verbrechen an der Menschheit verüben. 

In Saudi-Arabien werden Andersdenkende, Homosexuelle oder Bibelinhaber kurzerhand mit dem Schwert enthauptet. Kirchen oder Synagogen existieren in dem Land nicht. Als Ausländer sollte man keine christlichen Zeichen mit sich führen. 

In diesen "moderaten" islamischen Staaten gilt das Recht auch nicht für Jedermann gleichermaßen. Hohe geistliche Würdenträger können sich beispielsweise mit 50.000,00 € von jeder Schandtat freikaufen, wie die tödliche Vergewaltigung einer 5-Jährigen durch den eigenen Vater - einem angesehenen Prediger - zeigt. 

Wer also kommt auf die Idee, diese Staaten als "moderat" zu bezeichnen und allein den Iran als "Reich des Bösen" zu verteufeln? 
Die Antwort: Möglicherweise diejenigen, die selbst Böses im Schilde führen! 

Es sind diejenigen, die an der derzeitige humanitäre Katastrophe in Nahost ihren größtmöglichen Nutzen ziehen und die Terroristen mit Waffen und Logistik unterstützen und sie in ihren Krankenhäusern gesund pflegen. 
Yeziden, Alawiten, Christen, liberale Sunniten, Humanisten, Demokraten sind ihre Opfer. In der Sprache dieser "moderate Muslims"-Propagandisten handelt es sich jedoch allenfalls um unbedeutende "Kollateralschäden."  

Als Mensch wünscht man sich, dass der größte "Kollateralschaden" irgendwann sie selbst und ihre "moderaten Freunde" trifft.  

“I believe that in the present time there is a widow of opportunity for Israel in order to try and pursue a new order in the Middle East,” Shavit said.
The former spy chief said that Sunni states like Egypt, Jordan, and the Gulf sheikhdoms share Israel’s suspicions about Iran, giving the Jewish state a de facto membership in the moderate camp.
“Iran is considered to be the adversary of all those countries that you mentioned, of Saudi Arabia, Egypt, Jordan and the Emirates,” Shavit said. “In other words, the more moderate Sunni Islam. And we are a member in this same camp."
'Iran nuclear deal opens window for Israel to join new Mideast order'
http://www.jpost.com/Middle-East/Iran-nuclear-deal-opens-window-for-Israel-to-join-new-Mideast-order-409462

"In Mosul, Shia shrines and mosques have been blown up, and in the nearby Shia Turkoman city of Tal Afar 4,000 houses have been taken over by Isis fighters as "spoils of war". Simply to be identified as Shia or a related sect, such as the Alawites, in Sunni rebel-held parts of Iraq and Syria today, has become as dangerous as being a Jew was in Nazi-controlled parts of Europe in 1940."
[...]
"Western governments traditionally play down the connection between Saudi Arabia and its Wahhabist faith, on the one hand, and jihadism, whether of the variety espoused by Osama bin Laden and al-Qa'ida or by Abu Bakr al-Baghdadi's Isis. There is nothing conspiratorial or secret about these links: 15 out of 19 of the 9/11 hijackers were Saudis, as was Bin Laden and most of the private donors who funded the operation."

Dienstag, 5. März 2013

Adopt a Genocide

In ihrem Aufruf "Freiheit braucht Beistand" trommelt die Kampagne Adopt a Revolution für einen Sturz der Regierung Assad, nicht ohne sich um eine gewisse politisch-konfessionelle Ausgewogenheit zu bemühen: Die zu unterstützenden 'zivilgesellschaftlichen' Initiativen (als deren Akteure auch "palästinensische Jugendliche" genannt werden) verteidigten mit dem "demokratischen Aufbruch" auch "die Interkonfessionalität der syrischen Demokratiebewegung, gegen die religiöse Hetze [?] des Regimes, wie gegen die immer stärker werdenden radikal-islamischen Tendenzen innerhalb der Freien Syrischen Armee [...]".

Während eine Republik, die ihren Namen verdient, ihrem Wesen nach suprakonfessionell ist, wird eine "Demokratie", wie sie Adopt a Revolution anstrebt, ganz "interkonfessionell" den die Massaker der sunnitischen Radikalen überlebenden Alawiten und Christen das Recht einzuräumen, in einem mehrheitlich sunnitischen Land zu leben, aber natürlich nur in dem Falle, dass die Angehörigen religiöser Minderheiten sich dafür entschuldigen würden, dass der Nichtsunnit Assad die Dreistigkeit besaß, als Staatsoberhaupt das "sunnitische" Syrien zu repräsentieren.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Falsche Medienberichterstattung 3 - "Die Zeit"-Autor hetzt gegen Alawiten

Die Paarteinahme in den deutschen Medien für die sunnitischen Terroristen in Syrien ist ein anschaulisches Beispiel dafür, wie die öffentliche Meinung in Deutschland gezielt manipuliert und belogen wird.

Zunächst hieß es, die alawitischen Syrer seien eine Minderheit, die die sunnitische Mehrheit unterdrücke. Der Eindruck eines Apartheids-Regime sollte erweckt werden.
Aus dem Irak, der Türkei, Pakistan wurden u.a. Milizen nach Syrien geschleust und Aufstände initiiert. In der Presse war daraufhin zu lesen, es handele sich um eine angebliche Widerstandsbewegung, ähnlich wie in Ägypten.
Gleichzeitig wurde im Ausland, unter dem Vorsitz eines Muslimbruders, eine sogenannte "syrische Exilregierung" ausgerufen. In den Medien hieß es, "Demokraten" hätten unter der Leitung der "gemäßigten" Muslimbrüder die Errichtung eines freiheitlich-demokratischen Syriens im Blick.
Unverfroren werden diese Terroristen als "syrische Rebellen" und "Oppositionelle" bezeichnet.

Und nun werden die Alawiten in der Region Hatay/Türkei von dem "Zeit" Journalisten subtil als Lügner, Weltverschwörer und Rassisten dargestellt. Denn diese "Minderheit" stört die Propaganda.

Der Umstand, dass die Türkei ausländische Beobachter, u.a. Claudia Roth, den Zutritt zu den  "Flüchtlingscamps" verweigerte, liegt, anders als im Artikel dargestellt, tatsächlich darin begründet, dass in den Camps Terroristen ausgebildet werden. Das ist in der Türkei ein offenes Geheimnis. Das hier unverfroren versucht wird, die deutsche Öffentlichkeit zu manipulieren und diese Faktenlage in Zweifel zu ziehen, ist traurig und wirkt im Internetzeitalter lächerlich. 

"Das sind alles Terroristen, das sind Mörder, das ist die Al-Kaida!" Er meint die syrischen Rebellen, die Gegner des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Der ist Alawit wie Hakan, dessen Großvater einst aus Syrien kam, deshalb fühlt er sich mit ihm verbunden. "Syrien ist das demokratischste arabische Land überhaupt", sagt er, die Berichte über Gräueltaten des Regimes wischt er mit einer unwirschen Handbewegung weg, er glaubt kein Wort davon. "Es sind die anderen, die den Menschen die Köpfe abschneiden."
 Vergiftet vom Krieg nebenan
 http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/Syrien-Tuerkei-Hatay-Krieg-Grenze

Sonntag, 28. Oktober 2012

Al-Kaida: Schlachtet die Alawiten ab

Der Verbündete der USA und Europa, die Terrororganisation Al-Kaida, hat zum Völkermord an den Alawiten im Nahen Osten aufgerufen und die Unterstützung der "syrischen Aufständischen" gefordert. Das die Terroristen in Syrien allesamt aus dem Ausland stammen und von der Türkei aus eingeschleust werden, wird in den westlichen Medien kaum thematisiert. 
Vielmehr wird versucht mit manipulierten Bildern, falschen Zeugen und unwahren Berichterstattungen das Bild zu zeichnen, eine "syrische Opposition" von "syrischen Freiheitskämpfern" setze heldenhaft ihr Leben für Freiehit und Demokratie gegen eine mörderische Diktatur aufs Spiel. 

Das diese "Freiheitskämpfer" aus dem Ausland stammen und Mitglieder von Terrororganisationen sind, die seit dem 11.September als "Feinde des Westens" eingestuft werden, wird weitestgehend unterdrückt, ignoriert und verharmlost. 

Im Zeitalter des Internets kann der einfache Bürger allerdings nicht mit billiger Propaganda manipuliert werden. Das zeigen täglich die vielen Leserkommentare in deutschen und europäischen Zeitungen.

"Al-Sawahiri rief in dem zweistündigen Video außerdem zur Unterstützung des Aufstandes in Syrien auf und forderte eine Umsetzung des islamischen Rechts in Ägypten. Die Scharia solle in der neuen Verfassung des Landes verankert werden, sagte er."
Al-Kaida-Führer ruft Muslime zu Entführungen auf
http://www.welt.de/newsticker/news3/article110314417/Al-Kaida-Fuehrer-ruft-Muslime-zu-Entfuehrungen-auf.html

"Tripoli [Nordlibanon] ist ein Zentrum des erzkonservativen sunnitischen Islam. Radikale Salafisten, von denen es über 3500 in der Stadt geben soll, plünderten Geschäfte von alawitischen Besitzern und zündeten sie an. Der alawitischen Minderheit gehört auch Syriens Präsident Assad an [...]
"Sheikh Abdul-Rahman al-Ali, ein Islamgelehrter des Terrornetzwerks al-Qaida. Darin wird das Töten von Zivilisten, selbst von Frauen, Kindern oder älteren Menschen im Jihad gerechtfertigt. Und den Kopf eines Ungläubigen abzuschneiden, „ist beabsichtigt und bevorzugt von Gott und dem Propheten.
Die 50.000 Alawiten gelten als Ungläubige."
Libanon: „Die Alawiten sind alle Terroristen“ 
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1304264/Libanon_Die-Alawiten-sind-alle-Terroristen

Freitag, 26. Oktober 2012

Leben in Angst - Aleviten in der Türkei

Beschimpfungen, Schmierereien und offene Feindseligkeiten nehmen in der Türkei gegenüber der alevitischen Glaubensgemeinschaft zu.
Zuletzt zündelte der türkische Premier Erdogan höchstpersönlich, als er in einem Interview die Aleviten als Spalter bezeichnete und sie aufforderte in der Moschee zu beten.

Die Aleviten bekennen sich jedoch immer deutlicher dazu, dass sie nicht Muslime, sondern eine eigenständige Religionsgemeinschaft neben dem Islam sind.

Aleviten geraten in der Türkei unter Druck

„Die Aleviten leben den Islam nicht nach dogmatischen Gesichtspunkten aus. Sie haben nichts mit Moscheen zu tun und die Frauen tragen auch keine Kopftücher“, erzählte der Kölner Islamwissenschaftler."
Aleviten zählen nicht zu Moslems



Samstag, 6. Oktober 2012

Die türkische Angst vor Kurdistan

Der türkische Angriff auf Syrien galt nicht dem syrischen Militär oder gar Assad, sondern den Kurden Syriens. Die Angst, dass sich nach dem östlichen Kurdistan, ein südliches und dann ein westliches, mitten auf dem derzeitigen Staatsgebiet der Türkei, bilden könnte, greift um sich. Premier Erdogan muss jedoch abwägen, ob er dies militärisch verhindern oder einen massiven Popularitätsschwund riskieren möchte. Die Mehrheit der Türken ist nämlich gegen einen Krieg mit Syrien.

"Die Türkei sucht schon länger nach einem Anlass, die syrischen Kurden zu attackieren. Die Granaten, die jetzt von syrischer Seite auf türkisches Gebiet geflogen sind, haben diesen Anlass geliefert. Trotzdem wird Ankara keinen großen Krieg gegen Damaskus beginnen."
Die Türkei sucht Freibrief für Kampf gegen syrische Kurden 
http://www.derwesten.de/politik/die-tuerkei-sucht-freibrief-fuer-kampf-gegen-syrische-kurden-id7163162.html

"Schon in der Nacht auf Dienstag kam es zu einem Grenzvorfall, welcher aber von den internationalen Medien weitestgehend unbeobachtet blieb.
„Die haben einfach das Feuer eröffnet, ohne Vorwarnung, ohne Grund“, berichtet einer der verwundeten kurdischen Kämpfer der YPG („Volksverteidigungseinheiten“). Die YPG ist eine seit Juli bestehende kurdische Miliz, welche weite Teile des Nordostens von Syrien kontrolliert. „Wir waren auf Patrouille in Til Lelon, als türkische Soldaten auf uns das Feuer eröffneten. Mein Freund Hogir Besir Erebo wurde zum Märtyrer, zwei weitere von uns schwer verletzt. Ich habe zum Glück nur leichte Verletzungen davongetragen.“
Warum die Kurden zögern   
http://www.taz.de/Kurden-im-Syrienkonflikt/!103016/


Syrische Bevölkerung bewaffnet sich gegen ausländische Terroristen

Neben den Armeniern haben sich nunmehr auch griechisch-orthodoxe Christen, Kurden, Drusen, Schiiten und die einheimischen Sunniten gegen die euphemistisch als sog. "Freie Syrische Armee" bezeichneten Terroristen bewaffnet und den Kampf gegen sie aufgenommen. 

Die Verbrechen der Terroristen werden in unseren Mainstream-Nachrichten, wie "Welt", "Spiegel" u.a. nicht erwähnt. Ebenso wenig, dass es sich bei ihnen mehrheitlich um Ausländer handelt.
Umso bemerkenswerter sind dafür die Kommentare, die von einer aufgeklärten und klugen deutschen Bevölkerung zeugen, die sich nicht von den Berichterstattungen beirren lässt und ihre scharfe Kritik gegen die einseitige und falsche Berichterstattung zugunsten der Terroristen freimütig äußert.

Wie nunmehr bekannt geworden ist, stammen die ausländischen Terroristen nicht nur aus dem Irak und Saudi-Arabien, sondern auch aus der Türkei, Aserbaidschan und Tschetschenien.
Alles Länder, in denen autokratische Regimes und Diktaturen herrschen. Wo Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind, Christen ermordet, Andersgläubige verfolgt und Minderheiten unterdrückt werden. 
Das sind also die Verbündeten der USA, NATO und des Westens. Vor diesem angezettelten Krieg sprachen wir von selbstverschuldeter Unmündigkeit der islamischen Welt. Dieses Argument dürfte nunmehr passé sein und unsere Perspektive auf die USA und die sog. "westliche Welt" vollständig ändern.

Wenn "die" uns auf ewig hassen, haben "wir" es nicht anders verdient. 

"Scharfschützen der FSA [Freien Syrischen Armee] hatten von Dächern der Hochhäuser aus begonnen, Besucher der maronitischen und armenischen Kirchen zu beschießen. Die Meldung der armenischen Agentur „Armenpress“, dass sich unter den FSA-Söldnern viele Aserbaidschaner, Turkmenen und Tschetschenen befänden, hat viele Armenier motiviert, zu den Waffen zu greifen.
[...] 
"Neben diesen Milizen haben sich „Lijan Milizen“ (Volkskomiteemilizen) unter der drusischen, schiitischen, kurdischen und sunnitischen Bevölkerung gebildet, die das Regime unterstützen. In Aleppo hat sich eine starke sunnitische Miliz des al-Berri Stammes den Regierungstruppen angeschlossen, weil einer der Stammesführer, Zayno al-Berri, vor laufenden Kameras von Rebellen gefoltert und ermordet wurde."
Angst fördert die Milizen
http://www.die-tagespost.de/Angst-foerdert-die-Milizen;art456,137755


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Türkei greift Syrien an

Ein türkisches Dorf nahe der syrischen Grenze soll einem "Granatenbeschuss" aus Syrien ausgesetzt gewesen sein. Der Beschuss soll von Assads Truppen ausgegangen sein. 
Frage: Warum soll Diktator Assad, der alle Hände voll zu tun hat die ausländischen Terroristen im Land zu bekämpfen, die Türkei beschießen? Und warum gerade ein harmloses türkisches Dorf? 

Fragen über Fragen, die nur auf eine Antwort hinauslaufen: Die ganze Aktion ist gestellt und soll als Anlass dienen in Syrien einzumarschieren und den Terroristen zum Sieg zu verhelfen. Das Staat und Volk, anders als in Ägypten, Libyen u.a. zusammenhalten und vereint gegen die ausländischen Terroristen ankämpfen, scheint weder die USA, noch Europa zu beeindrucken.
Die Devise lautet: Assad muss weg, komme was wolle.

"US-Außenministerin Hillary Clinton hatte sich nach dem Granateneinschlag aus Syrien besorgt geäußert: Es eine "sehr gefährliche Lage" entstanden, über die sie mit den Nato-Verbündeten beraten werde. Die USA seien über den Zwischenfall in der Türkei vom Mittwoch empört. Die syrische Regierung füge ihrem eigenen Volk beispielloses Leid einzig aus dem Grund zu, sich an der Macht zu halten, sagte Clinton."
Nach Granateneinschlag – Türkei greift Syrien an

"Die Ortschaft Akcakale liegt unmittelbar an der Grenze zu Syrien und nahe des lange umkämpften Grenzübergangs Tell Abjad, den syrische Rebellen nach zweitägigen Gefechten eingenommen hatten."
Türkische Armee greift Ziele in Syrien an
http://www.zeit.de/news/2012-10/03/konflikte-tuerkische-armee-greift-ziele-in-syrien-an-03220804

Dienstag, 25. September 2012

Alawiten und Juden - die bedrohten Nationen


"Assad beklagte, dass Juden in Damaskus verpflichtet würden, keine Nahrungsmittel an ihre „jüdischen Brüder“ in Palästina zu schicken, obgleich sie dort unter dem arabischen Aufstand litten. Wörtlich schrieb er: „Diese guten Juden haben den muslimischen Arabern Frieden und Zivilisation gebracht sowie Reichtum und Wohlstand in das Land Palästina. Sie haben niemanden verletzt und nichts mit Gewalt genommen. Dennoch haben ihnen die Muslime den heiligen Krieg erklärt und nicht gezögert, ihre Kinder und Frauen zu schlachten, trotz der Tatsache, dass England in Palästina und Frankreich in Syrien herrscht. Daher erwartet die Juden und die anderen Minderheiten eine schwarze Zukunft, falls das Mandat abgebrochen und das muslimische Syrien mit dem muslimischen Palästina vereint wird. Diese Vereinigung ist aber das ultimative Ziel der muslimischen Araber [...] 

In dem Brief von 1936 erklärte Assad den Franzosen, dass sich die „Alawitische Nation“ von der Nation der sunnitischen Muslime unterscheide, religiös und in den Gebräuchen. Die Alawiten wollten von einem muslimischen Syrien nicht annektiert werden, so Assad, weil sie vom Islam für Häretiker gehalten würden. Er warnte vor dem „schrecklichen Schicksal“, das die Alawiten nach einem Ende der französischen „Überwachung“ erwarte, nämlich Tod oder Zwangskonversion zum Islam , wie Kedar hier anmerkte. Um „Tod und Zerstörung“ zu vermeiden, forderte Assad die Errichtung eines separaten Alawitischen Staates unter französischer Schirmherrschaft."

Assads Urgroßvater sah Massaker voraus

Mittwoch, 22. August 2012

Russland gegen Unterwerfung Syriens unter sunnitischen Islamofaschismus

„Die Minderheiten, die Assad unterstützen und hoffen, dass er ihre Rechte schützt, sind auch ein Teil des syrischen Volkes. Bevor verschiedene Aspekte des künftigen syrischen Staates besprochen werden, sollten Vereinbarungen über die Garantien für die Einhaltung der Rechte der ethnischen, religiösen und anderen Minderheiten getroffen werden. Erst dann kann alles andere besprochen werden“. (Sergej Lawrow)

Montag, 13. August 2012

Falsche Medienberichterstattung 2 - Gil Yaron erklärt uns den Fall Syrien

Gil Yaron ist ein sogenannter "Nahostexperte". Als "Experte" darf sich jemand bezeichnen, der auf der Grundlage wahrer Tatsachen und seines vertieften Kenntnisstandes über die Umstände, eine entsprechende Analyse oder gar Prognose erstellen kann. 

Das Gil Yarons Tatsachengrundlage bereits grundlegend falsch ist und er wider besseren Wissens, absichtlich Lügen verbreitet, erkennt man in seiner "Analyse" daran, dass er tatsächlich Saudi-Arabien, die Golfstaaten und die sunnitisch-islamischen Staaten der Region, die Al-Kaida, die Muslimbrüder, Salafisten und sonstige islamische Terrorgruppen unterstützen, als die "Moderaten" bezeichnet. 
Grund: Sie stehen auf der Seite der USA.

In Syrien kämpft nicht das "syrische Volk" oder "syrische Rebellen" gegen Bashar al-Assad, sondern die obigen Terrororganisationen. Hier werden Terroristen über den Irak nach Syrien geschleust, während die syrische Bevölkerung - in ihrer gesamten Pluralität - vermehrt zur Verteidigung ihres Landes gegen Al-Kaida und Co. zur Waffe greift und in die syrische Armee eintritt.
Es ist ein Kampf der vereinten Syrer gegen die "moderaten" Al-Kaida-Terroristen aus Saudi-Arabien und Co., die von den USA u.a. unterstützt werden. 

Interessant ist, dass der Autor den Freiheitskampf "sonstiger enthnischer Minderheiten" - wozu Christen, Alawiten, Drusen, Schiiten u.a. zählen - schlichtweg als von "Teheran gelenkt" verunglimpft. 

Aha, Christen und Alawiten sind also von "Teheran gelenkt" und damit die Bösen, während Al-Kaida, die Salafisten und Co. die Guten sind, weil sie von Saudi-Arabien und den USA gelenkt werden.
Das sie keine Syrer sind und nicht für die Freiheit kämpfen, sondern für die Errichtung eines islamischen Gottestaates in Syrien, ist völlig irrelevant!

Gil Yaron, DER wahre Nahostexperte erzählt uns also:  
"Das eine ist sunnitisch, moderat und pro-amerikanisch, das andere besteht aus Islamisten, Schiiten und ethnischen oder religiösen Minderheiten, die vom Iran unterstützt werden. Im Libanon, in Palästina, im Jemen, Bahrain oder im Irak: Überall führen die USA und der Iran seit Jahren einen Stellvertreterkrieg."
Analyse Syrien Syriens Schicksal
http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/analyse-syrien-syriens-schicksal,7151782,16866834.html


Ähnlich äußerte sich zu meiner Verwunderung auch Josef Joffe, der Herausgeber der ZEIT, der die Soldaten im syrischen Einheitskampf herablassend als "Gefolgschaft Assads" bezeichnete, wohlwissend, dass diese "Gefolgschaft" und damit das syrische Volk, in seiner gesamten Pluralität (Christen, Alawiten, Schiiten, Drusen u.a.) hier gegen die islamistische Unterjochung durch Al-Kaida u.a. kämpft. 
"Die werden in Syrien nicht eingreifen. Es geht weiter wie bisher. Alle äußeren Kriegsparteien werden unter der Hand Waffen, Geld und Ausbilder schicken, die Einsätze stetig erhöhen, ohne einander direkt zu konfrontieren. Inzwischen basteln Assad und Gefolgschaft (Alawiten, Christen, Chaldäer, Aramäer…) an Plan B: einen alawitischen Küstenstaat, der sich auf die Hafenstadt Latakia stützt."

Vier Fragen an Josef Joffe Was macht die Welt?
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/vier-fragen-an-josef-joffe-was-macht-die-welt/6964702.html


Von den "Moderaten"-Verbündeten des Westens, dürft Ihr euch gerne hier ein eigenes Bild machen:
Hoca wirft Aleviten vor ungläubige Alkoholiker zu sein


Donnerstag, 9. August 2012

Ethnische Säuberung für einen syrischen Gottesstaat

Wahabiten, Salafisten, Moslembrüder, Al-Kaida, Faruk-Brigarden - die Terroristen dieser Welt vereinigen sich zur Zeit in Syrien. Diesen Gruppen geht es ganz bestimmt nicht um den Kampf für die Freiheit oder die Errichtung eines demokratischen Rechtsstaates, sondern schlichtweg um die Auslöschung der Christen, Alawiten und sonstigen nicht-sunnitischen Völkern Syriens. Das Ziel der sunnitischen Terroristen ist schlichtweg die Errichtung eines islamischen Gottesstaates in Syrien.
Danach suchen sich diese Mörder ein neues Ziel, was schnell gefunden wäre - das benachbarte Israel und die westliche Welt.

"Den Kämpfern der Brigade Khalid bin al-Walid gehören viele Tunesier und Libyer an. Überhaupt stamme die Mehrheit der jihadistischen Schiitenhasser aus dem Ausland – aus Kuwait, Libyen, Jemen, Saudiarabien, Pakistan, Jordanien, Libanon, Palästina und aus dem Irak. Viele von ihnen hätten schon im Irak gegen die Amerikaner gekämpft.
Die Sorge, dass in Syrien ein zweiter Irak entsteht, wird denn auch immer greifbarer. Hinzu kommt die verstärkte Erinnerung an das Afghanistan der achtziger Jahre. Nach dem Einmarsch der Roten Armee 1979 setzten die USA im Kampf gegen die Sowjets auf arabische Jihadisten. Fast scheint es, als finde dieses Szenario heute seine Neuauflage in Syrien(...)
Offiziell spielt die Freie Syrische Armee die Anzahl der salafistischen Jihadisten sowie das ganze Problem konsequent herunter. Es seien nur einige hundert, die sich zudem in Syrien nicht auskennten und also keine grosse Rolle spielten, erklärt sie – und wirkt dabei ausgesprochen hilflos. Zumal sie selber nach wie vor wenig koordiniert und ohne jede politische Vision auftritt. Die ausländischen Jihadisten scheinen demgegenüber klare Vorstellungen davon zu haben, wie es nach dem Sturz Asads in Syrien weitergehen soll."

Sunnitische Milizen in Syrien: Namen als Kampfansagen