Samstag, 15. Februar 2014

Dachverbände der Aleviten, Armenier und Aramäer verurteilen Massaker an Alawiten in Syrien

Zum Massaker an Alawiten in Syrien und der Unterstützung der Jihadisten aus dem Ausland erklärt die Alevitische Gemeinde Deutschland:
Die Alevitische Gemeinde Deutschland und die Unterzeichner fordern die sofortige Unterbindung von Waffenlieferungen und den unmittelbaren Stopp der Förderung von islamistischen Rebellen. Zudem fordern wir ein Überdenken der einseitigen Beistandspolitik durch die Europäischen Union und der westlichen Staatengemeinschaft. Wir verurteilen jegliche Form von Gewalt aufs Schärfste.
Die Operation in Maan ist wegen des Ausmaßes nicht nur ein Verbrechen gegen Alawiten, sondern stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Der Schutz von religiösen Minderheiten, wie z. B. den Angehörigen der syrisch-orthodoxen oder armenischen Gemeinschaft und der Drusen, als auch von ethnischen Minderheiten, wie die kurdische und aramäische Bevölkerung, muss durch die internationale Staatengemeinschaft gewährleistet werden. Die Verantwortlichen für die Massaker sowie ihre Beihelfer müssen vor Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.
Hintergrundinformationen zum Massaker an Alawiten in Maan:
Im Dorf Maan der Provinz Hama im Norden des Landes massakrierten islamistische al-Nusra Rebellen dutzende Angehörige der alawitischen Minderheit, darunter viele Kinder und Frauen. Dies ist nicht das erste, systematisch geplante Massaker an syrischen Alawiten. Bereits zuvor haben Terroristen aus islamistischen Brigaden etliche Dörfer der alawitischen Minderheit besetzt. Hierbei wurden dutzende Menschen aus der Zivilbevölkerung als Geisel genommen und getötet.
Unterstützung der Jihadisten aus dem Ausland
Bestärkt wird der Syrienkonflikt durch Jihadisten aus dem Ausland, insbesondere der türkischen Regierungspartei AKP, die nach mehreren Medienberichten den ungehinderten Grenzübergang von Rebellen mit Waffen sowie Verpflegung zulässt. In den vergangenen Wochen wurde bekannt, dass mehrere LKWs mit Kriegsmaterial, die vom türkischen Geheimdienst eskortiert wurden, gestoppt und am Transport durch die örtliche Polizei gehindert wurden. Die Handlungen der Geheimdienste werden für gewöhnlich vorab von der Regierungsebene abgesegnet, damit liegt ein weiterer deutlicher Hinweis für die Unterstützung der syrischen Opposition durch die derzeitige türkische Regierung vor. Die jüngsten Ereignisse in Maan zeigen erneut, welche verheerenden Folgen die Unterstützung von islamistischen Jihadisten hat.
Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF)
Zentralrat der Armenier in Deutschland e. V. (ZAD)
Bundesverband der Aramäer in Deutschland
Christlich-Alevitischer Freundeskreis der CDU (CAF)
Kontakt für Fragen und weitere Informationen bei der AABF:
Melek Yıldız
Stellvertretende Generalsekretärin
Tel. 02 21 / 94 98 56 – 0
E-Mail: melek.yildiz@alevi.com
http://alevi.com/de/die-alevitische-gemeinde-deutschland-verurteilt-das-massaker-an-der-alawitischen-minderheit-in-syrien/


Kommentare:

  1. "Alevitische Gemeinde Deutschland e.V. (AABF)
    Zentralrat der Armenier in Deutschland e. V. (ZAD)
    Bundesverband der Aramäer in Deutschland
    Christlich-Alevitischer Freundeskreis der CDU (CAF)"

    Es war ja wohl klar, dass dieser jämmerliche Haufen von Verrätern, Irregeleiteten und Türkeigegnern, deren Aktivitäten in Deutschland nicht geduldet werden dürfen und deren Verbände verboten gehören, weil sie sich gegen die Völkerverständigung richten, die barbarischen Massaker und Morde des Assad-Regimes nicht explizit erwähnt, dafür aber für keine Verleumdung gegen die amtierende türkische Regierung zu schade ist.

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  2. Hallo, lieber "Anonym", nehmen Sie doch mal Kontakt mit Menschen in Syrien auf, vielleich können Sie dann zu einer anderen Einsicht gelangen.
    Viele Grüsse,
    Alexander
    facebook.com/Care4Syrians

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