Mittwoch, 3. Oktober 2012

Iraner in Deutschland - Vom Islam zum Christentum

Das armenische Christentum gilt den meisten Menschen im Nahen Osten als Anknüpfungspunkt für das christliche Europa und die Christenheit. Das sich Iraner dem Christentum zuwenden und Aleviten mit Armeniern und orthodoxen Christen gesellschaftlich und politisch zusammenarbeiten, u.a. im Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU, ist vor dem Hintergrund ihrer Erfahrung in den Herkunfsländern verständlich.

Das Feindbild Christentum besteht vornehmlich bei zwei Akteueren im Nahen Osten - den Islamisten und der Türkei.


"Viele Iraner haben, wie Mehran, den Islam als politisches Unterdrückungssystem kennengelernt, das mit Kontrolle, Angst, und Gewalt arbeitet. Der Islam ist für sie unglaubwürdig geworden, während sie im christlichen Glauben Freiheit gefunden haben. Für diese Freiheit haben sie einen hohen Preis bezahlt.
[...]
"Es hat mich sehr überzeugt, wie meine armenischen Freunde leben, ihre Freundlichkeit, ihr Leben als Christen." Doch Muslime, die sich für das Christentum interessieren, leben im Iran gefährlich. Ihnen ist der Besuch armenischer Kirchen verboten, Spitzel und Geheimpolizei überwachen, wer ein- und ausgeht."

Vom Islam zum Christentum
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/1873220/

Keine Kommentare:

Kommentar posten