Donnerstag, 25. Oktober 2012

Mahnmal für Sinti und Roma

Endlich erhalten die Sinti und Roma einen Ort des Gedenkens, einen Ort in der Erinnerungskultur Deutschlands. 
Es hat lange gedauert, doch am Ende hat die Wahrhaftigkeit ihren Platz errungen. 
Die Instrumentalisierung des Holocaustgedenkens ist von deutschen Parlamentarieren und  jüdischen Verbänden die letzten Jahrzehnte derart weit getrieben worden, dass der Holocaust zuletzt als Intrument der Heuchler, Leugner und Mörder diente, um andere Völkermorde zu relativieren und zu leugnen. 

Nach der Vernichtung, mussten die Opfer all' die Jahrzehnte auch noch um Anerkennung kämpfen und nicht selten mussten sie sich den Vorwurf anhören, sie seien  "Neider", "Relativierer" und "Opferkonkurrenten" gegen die jüdische Gemeinschaft.
Beschuldigungen, die allein den Zweck verfolgten, die jüdische Erinnerung zur Singularität zu pervertieren. Von Missgunst, Verlogenheit und Bösartigkeit getrieben. 

Doch die Wahrheit ist wie eine Luftblase, die man nicht ewig unter Wasser halten kann. Irgendwann schafft sie es, hervorzutauchen. 


„Wir haben jetzt einen Ort“
 

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