Posts mit dem Label Syrer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Syrer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. März 2013

Bundesverband der Aramäer in Deutschland wirft SPD Populismus und Ignoranz vor

Terrorist in Syrien verhöhnt Christentum

Daniyel Demir, Vorsitzender des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland:
„Die populistische Reaktion von SPD-Chef Gabriel, der der Bundesregierung eine christliche Selektion und damit „unchristliches Verhalten“ vorwirft, demonstriert seine Unkenntnis im Hinblick auf die gegenwärtige Situation in Syrien. Die Situation um die Christen Syriens ist äußerst dramatisch. Internationale humanitäre Hilfe kommt kaum an, zwischen den Fronten ausgeliefert sind sie für Terroristen und Islamisten zur Zielscheibe geworden und daher einem erhöhten Verfolgungsdruck ausgesetzt,“ erklärt der Bundesvorsitzende Daniyel Demir weiter.
Bundesverband der Aramäer würdigt Deutschlands Initiative syrische Flüchtlinge aufzunehmen
http://www.bvdad.de/index.php/pressearchiv/179-pressemitteilung

"In manchen Gebieten werden die Christen gezielt verfolgt. Islamistische Rebellen haben die aramäischen Christen samt ihren Priestern vertrieben. Die letzten Augenzeugen berichten von geplünderten und verwüsteten Kirchen. Auf den Straßenmauern prangen jetzt Todesdrohungen: "Ihr ungläubige Christen werdet sterben! Allah ist groß! Verflucht sind jene, die das Kreuz anbeten!" Erpresserischer Menschenraub und brutale Hinrichtungen von Priestern, gezielte Entführungen junger Mädchen und der drohende Militärdienst zwingen die aramäischen Christen ihre Heimat zu verlassen. Viele haben ihre Lebensgrundlage verloren, hungern und leben in Todesangst."

"Ihr Christen werdet alle sterben" 
http://www.evangelisches-sonntagsblatt.de/index.php?id=975


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Syrische Armenier zwischen Sorge und Hoffnung

Die syrischen Armenier sind hin und her gerissen zwischen Yerevan und Damaskus. Zwischen Armenien und Syrien. Sie fürchten sich vor der Zukunft, die Syrien erwartet, wenn die ausländischen Terroristen den Krieg gewinnen. In Yerevan wollen sie nicht bleiben, nach Syrien können sie nicht zurück.



"Syrian Armenians are known for their gold and silver craftsmanship and exquisite cuisine. They are also a critical component of Syria’s connection to Russia and the West, serving an intermediary role through their relations with the global Armenian diaspora.  [...]
While Syrian Armenians have remained officially neutral in Syria’s civil war, as Christians many are wary of the rebels’ Islamist strains, and as Armenians suspicious of the rebels’ Turkish support. [...] 
 They feel like Syria is their home,” said Amalia Qocharyan, an Armenian education official. “But the reality is they have two homelands, Syria and Armenia.”

Armenians Fleeing Anew as Syria Erupts in Battle
http://www.nytimes.com/2012/12/12/world/middleeast/syrian-armenians-seek-shelter-in-armenia.html?pagewanted=all&_r=0

"Die aktuellen Ereignisse wecken bei vielen Armeniern traumatische Erinnerungen. Die meisten in Syrien lebenden Armenier sind die Nachfahren derer, die 1915 vor dem Genozid durch Türken beim Zusammenbruch des osmanischen Reiches flohen. 1,5 Millionen Armenier sollen dabei ums Leben gekommen sein. Die Türkei bestreitet diese Darstellung und spricht von großen Verlusten auf beiden Seiten.
„Mein Großvater hat seine drei Brüder verloren, als die Familie aus der Türkei floh", sagt Samvel, ein 62-jähriger Handwerker. Er hatte damit gerechnet, nach einem Monat nach Aleppo zurückkehren zu können. Jetzt weiß er nicht, ob er seine Heimat jemals wiedersehen wird: „Wir sind wieder Vertriebene."

Die bittere Heimkehr der Armenier aus Syrien
http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324640104578160733140563410.html?mod=WSJDE_latestheadlines


Samstag, 27. Oktober 2012

Terroristen in Syrien bedrohen heute die Syrer und morgen den Westen

Feuerpause am islamischen Opferfest in Syrien? Wenn es nach Al-Kaida und den islamistischen Muslimbrüdern geht, die in westlichen Medien als "Freie Syrische Armee" bezeichnet werden, dann soll selbst an diesen Tagen weitergemordet werden.

Die NATO-Staaten wollen Iran schwächen und erschaffen dadurch einen neuen Iran in Syrien. Die saudische Macht nimmt zu. Das sämtliche Terroranschläge und der internationale Terrorismus das Werk der arabischen Golfstaaten, vornehmlich Saudi Arabiens sind, verheimlichen die westlichen Medien und Regierungen mit aller Macht. Iran muss das Böse darstellen und bleiben. Immerhin will man das persische Volk vernichten.

Wer kann einen Terroranschlag oder Terrorgruppe nennen, die aus dem Iran stammt und uns im letzten Jahrzehnt bedroht hat? 

"Die dem Terrornetzwerk al-Qaida nahestehende Gruppe Al-Nusra-Front erklärte dagegen, dass es keine Waffenruhe zwischen ihr und dem Assad-Regime geben werde [...] Einwohner berichten, dass die Rebellen am Morgen mit rund 200 Kämpfern der Brigade Liwa Tahid in das mehrheitlich kurdische Viertel Ashrafiyeh eingedrungen sind. Liwa Tahid steht den islamistischen Muslimbrüdern nahe und ist der wichtigste Kampfverband der Freien Syrischen Armee in Aleppo"
Syriens Armee verkündet wackelige Feuerpause


Samstag, 6. Oktober 2012

Die türkische Angst vor Kurdistan

Der türkische Angriff auf Syrien galt nicht dem syrischen Militär oder gar Assad, sondern den Kurden Syriens. Die Angst, dass sich nach dem östlichen Kurdistan, ein südliches und dann ein westliches, mitten auf dem derzeitigen Staatsgebiet der Türkei, bilden könnte, greift um sich. Premier Erdogan muss jedoch abwägen, ob er dies militärisch verhindern oder einen massiven Popularitätsschwund riskieren möchte. Die Mehrheit der Türken ist nämlich gegen einen Krieg mit Syrien.

"Die Türkei sucht schon länger nach einem Anlass, die syrischen Kurden zu attackieren. Die Granaten, die jetzt von syrischer Seite auf türkisches Gebiet geflogen sind, haben diesen Anlass geliefert. Trotzdem wird Ankara keinen großen Krieg gegen Damaskus beginnen."
Die Türkei sucht Freibrief für Kampf gegen syrische Kurden 
http://www.derwesten.de/politik/die-tuerkei-sucht-freibrief-fuer-kampf-gegen-syrische-kurden-id7163162.html

"Schon in der Nacht auf Dienstag kam es zu einem Grenzvorfall, welcher aber von den internationalen Medien weitestgehend unbeobachtet blieb.
„Die haben einfach das Feuer eröffnet, ohne Vorwarnung, ohne Grund“, berichtet einer der verwundeten kurdischen Kämpfer der YPG („Volksverteidigungseinheiten“). Die YPG ist eine seit Juli bestehende kurdische Miliz, welche weite Teile des Nordostens von Syrien kontrolliert. „Wir waren auf Patrouille in Til Lelon, als türkische Soldaten auf uns das Feuer eröffneten. Mein Freund Hogir Besir Erebo wurde zum Märtyrer, zwei weitere von uns schwer verletzt. Ich habe zum Glück nur leichte Verletzungen davongetragen.“
Warum die Kurden zögern   
http://www.taz.de/Kurden-im-Syrienkonflikt/!103016/


Syrische Bevölkerung bewaffnet sich gegen ausländische Terroristen

Neben den Armeniern haben sich nunmehr auch griechisch-orthodoxe Christen, Kurden, Drusen, Schiiten und die einheimischen Sunniten gegen die euphemistisch als sog. "Freie Syrische Armee" bezeichneten Terroristen bewaffnet und den Kampf gegen sie aufgenommen. 

Die Verbrechen der Terroristen werden in unseren Mainstream-Nachrichten, wie "Welt", "Spiegel" u.a. nicht erwähnt. Ebenso wenig, dass es sich bei ihnen mehrheitlich um Ausländer handelt.
Umso bemerkenswerter sind dafür die Kommentare, die von einer aufgeklärten und klugen deutschen Bevölkerung zeugen, die sich nicht von den Berichterstattungen beirren lässt und ihre scharfe Kritik gegen die einseitige und falsche Berichterstattung zugunsten der Terroristen freimütig äußert.

Wie nunmehr bekannt geworden ist, stammen die ausländischen Terroristen nicht nur aus dem Irak und Saudi-Arabien, sondern auch aus der Türkei, Aserbaidschan und Tschetschenien.
Alles Länder, in denen autokratische Regimes und Diktaturen herrschen. Wo Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind, Christen ermordet, Andersgläubige verfolgt und Minderheiten unterdrückt werden. 
Das sind also die Verbündeten der USA, NATO und des Westens. Vor diesem angezettelten Krieg sprachen wir von selbstverschuldeter Unmündigkeit der islamischen Welt. Dieses Argument dürfte nunmehr passé sein und unsere Perspektive auf die USA und die sog. "westliche Welt" vollständig ändern.

Wenn "die" uns auf ewig hassen, haben "wir" es nicht anders verdient. 

"Scharfschützen der FSA [Freien Syrischen Armee] hatten von Dächern der Hochhäuser aus begonnen, Besucher der maronitischen und armenischen Kirchen zu beschießen. Die Meldung der armenischen Agentur „Armenpress“, dass sich unter den FSA-Söldnern viele Aserbaidschaner, Turkmenen und Tschetschenen befänden, hat viele Armenier motiviert, zu den Waffen zu greifen.
[...] 
"Neben diesen Milizen haben sich „Lijan Milizen“ (Volkskomiteemilizen) unter der drusischen, schiitischen, kurdischen und sunnitischen Bevölkerung gebildet, die das Regime unterstützen. In Aleppo hat sich eine starke sunnitische Miliz des al-Berri Stammes den Regierungstruppen angeschlossen, weil einer der Stammesführer, Zayno al-Berri, vor laufenden Kameras von Rebellen gefoltert und ermordet wurde."
Angst fördert die Milizen
http://www.die-tagespost.de/Angst-foerdert-die-Milizen;art456,137755


Mittwoch, 3. Oktober 2012

Die letzten Aramäer

"Der Völkermord von 1914/15, der bei uns immer noch allein mit den ermordeten Armeniern in Verbindung gebracht wird, hat Hunderttausende in den Tod oder außer Landes getrieben. Die folgende Entrechtung der Christen in der Türkei hat eine der ältesten christlichen Gemeinschaften der Welt nahezu ausgelöscht. Ich bin hier unterwegs, um den gefährdeten Resten nachzuspüren."

Die Not christlicher Flüchtlinge aus Syrien
http://blog.zeit.de/joerglau/2012/09/24/die-not-christlicher-fluchtlinge-aus-syrien_5724

Montag, 13. August 2012

Falsche Medienberichterstattung 2 - Gil Yaron erklärt uns den Fall Syrien

Gil Yaron ist ein sogenannter "Nahostexperte". Als "Experte" darf sich jemand bezeichnen, der auf der Grundlage wahrer Tatsachen und seines vertieften Kenntnisstandes über die Umstände, eine entsprechende Analyse oder gar Prognose erstellen kann. 

Das Gil Yarons Tatsachengrundlage bereits grundlegend falsch ist und er wider besseren Wissens, absichtlich Lügen verbreitet, erkennt man in seiner "Analyse" daran, dass er tatsächlich Saudi-Arabien, die Golfstaaten und die sunnitisch-islamischen Staaten der Region, die Al-Kaida, die Muslimbrüder, Salafisten und sonstige islamische Terrorgruppen unterstützen, als die "Moderaten" bezeichnet. 
Grund: Sie stehen auf der Seite der USA.

In Syrien kämpft nicht das "syrische Volk" oder "syrische Rebellen" gegen Bashar al-Assad, sondern die obigen Terrororganisationen. Hier werden Terroristen über den Irak nach Syrien geschleust, während die syrische Bevölkerung - in ihrer gesamten Pluralität - vermehrt zur Verteidigung ihres Landes gegen Al-Kaida und Co. zur Waffe greift und in die syrische Armee eintritt.
Es ist ein Kampf der vereinten Syrer gegen die "moderaten" Al-Kaida-Terroristen aus Saudi-Arabien und Co., die von den USA u.a. unterstützt werden. 

Interessant ist, dass der Autor den Freiheitskampf "sonstiger enthnischer Minderheiten" - wozu Christen, Alawiten, Drusen, Schiiten u.a. zählen - schlichtweg als von "Teheran gelenkt" verunglimpft. 

Aha, Christen und Alawiten sind also von "Teheran gelenkt" und damit die Bösen, während Al-Kaida, die Salafisten und Co. die Guten sind, weil sie von Saudi-Arabien und den USA gelenkt werden.
Das sie keine Syrer sind und nicht für die Freiheit kämpfen, sondern für die Errichtung eines islamischen Gottestaates in Syrien, ist völlig irrelevant!

Gil Yaron, DER wahre Nahostexperte erzählt uns also:  
"Das eine ist sunnitisch, moderat und pro-amerikanisch, das andere besteht aus Islamisten, Schiiten und ethnischen oder religiösen Minderheiten, die vom Iran unterstützt werden. Im Libanon, in Palästina, im Jemen, Bahrain oder im Irak: Überall führen die USA und der Iran seit Jahren einen Stellvertreterkrieg."
Analyse Syrien Syriens Schicksal
http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-revolution/analyse-syrien-syriens-schicksal,7151782,16866834.html


Ähnlich äußerte sich zu meiner Verwunderung auch Josef Joffe, der Herausgeber der ZEIT, der die Soldaten im syrischen Einheitskampf herablassend als "Gefolgschaft Assads" bezeichnete, wohlwissend, dass diese "Gefolgschaft" und damit das syrische Volk, in seiner gesamten Pluralität (Christen, Alawiten, Schiiten, Drusen u.a.) hier gegen die islamistische Unterjochung durch Al-Kaida u.a. kämpft. 
"Die werden in Syrien nicht eingreifen. Es geht weiter wie bisher. Alle äußeren Kriegsparteien werden unter der Hand Waffen, Geld und Ausbilder schicken, die Einsätze stetig erhöhen, ohne einander direkt zu konfrontieren. Inzwischen basteln Assad und Gefolgschaft (Alawiten, Christen, Chaldäer, Aramäer…) an Plan B: einen alawitischen Küstenstaat, der sich auf die Hafenstadt Latakia stützt."

Vier Fragen an Josef Joffe Was macht die Welt?
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/vier-fragen-an-josef-joffe-was-macht-die-welt/6964702.html


Von den "Moderaten"-Verbündeten des Westens, dürft Ihr euch gerne hier ein eigenes Bild machen:
Hoca wirft Aleviten vor ungläubige Alkoholiker zu sein