Donnerstag, 14. Februar 2013

Welt-Journalist lobt subtil türkische Militärputsche

Laut Boris Kalnoky - dem Welt-Journalisten, Leugner des armenischen Genozids und früheren ständigen Ehrengast der türkischen Hetzseite politikcity.de - sollen die Militärputsche in der Türkei auch ihre positiven Seiten gehabt haben. Z.B. das während der Putsche nicht mehr Menschen gefoltern worden seien, als vor den Putschen. 
Kalnoky schrieb vor Jahren bereits, dass das türkische Militär ein Garant der türkischen Demokratie sei. Da kommt die Frage auf: Welche türkische Demokratie? Wäre die Türkei eine Demokratie müsste sie wohl kaum "Kopenhagener Kriterien" erfüllen. Oder würde Menschen verfolgen und ermorden, weil sie einer anderen nationalen, ethnischen oder religiösen Gruppe zugehören, z.B. der Armeniern, Aleviten, Christen, Kurden.

Das Kalnoky dann ausgerechnet den korrumpierten "Wissenschaftler" Norman Stone als Kronzeugen seiner unsinnigen Behauptungen vorführt, setzt seiner Propaganda die Krone auf. Norman Stone ist nämlich ein von Ankara bezahlter Lobbyist, dessen Lebensleistung allein darin besteht, jahrzehntelang Publikationen zur Leugnung des Genozid an den Armeniern veröffentlicht und die chauvinistische Propaganda der Kemalisten verbreitet zu haben.
Heute verfault Stone in einem kleinen Raum im Hinterhof einer türkischen Universität.

Subtile Propaganda für die rechtsradikalen Kemalisten und die Militärs. Schade, dass so etwas in der Welt Online publiziert wird.

"Aber um fair zu sein: Bei jeder Intervention machten die Militärs auch Motive geltend, die in gewisser Weise nachvollziehbar sind.1960, nach dem ersten Putsch, wurde der gestürzte Ministerpräsident Adnan Menderes hingerichtet.Er hatte versucht, Muslimen und Kurden mehr Freiheiten zu schaffen. Aber er hatte auch versucht, seine bröckelnde Macht mit autoritären Mitteln zu sichern. Die Militärs erzwangen eine demokratischere Verfassung und gaben die Macht dann wieder ab.
Bei den nächsten beiden Coups, 1971 und 1980, spielte der Kalte Krieg eine große Rolle. Es gab schwere Zusammenstöße zwischen Rechten und Linken, und die USA waren den Putschisten nicht abgeneigt, um die Türkei im westlichen Lager zu halten. Insbesondere der Putsch von 1980 beschäftigt die Gemüter bis heute. Hunderte Menschen starben, Tausende wurden gefoltert, Zehntausende inhaftiert. Aber der in Ankara lehrende Historiker Norman Stone macht in seinem Buch über den Kalten Krieg ("The Atlantic and its Enemies") geltend, dass weit mehr Menschen der politischen Gewalt vor dem Putsch zum Opfer gefallen waren. Diesem Morden setzte der Putsch ein Ende. Und die Militärs gaben dem Ökonomen – und späteren Regierungschef und Staatspräsidenten – Turgut Özal Spielraum, die kollabierende Wirtschaft zu sanieren."

Nach 16 Jahren rechnet Erdogan mit dem Militär ab

Montag, 11. Februar 2013

Armenien vor den Präsidentschaftswahlen

Am 18. Februar finden im südkaukasischen Armenien Präsidentschaftswahlen statt. Laut Umfragen liegt der derzeitige Amtsinhaber Serge Sargsyan weit vorn. 


"Eine Woche vor dem Urnengang am 18. Februar hat sich Parujir Hajrikian eines anderen besonnen und wollte am Sonntag nun doch die Verschiebung des Wahltermins um zwei Wochen beantragen. Er könne seine Hand nicht bewegen und habe starke Schmerzen, erklärte der Präsidentschaftskandidat. Auf Hajrikian war Ende Jänner gefeuert worden. Der 63-Jährige, ein Dissident aus Sowjetzeiten und Chef der kleinen Union der Nationalen Selbstbestimmung, war unterhalb des Schlüsselbeins getroffen worden, kam aber glimpflich davon. Das Gesetz lässt ihm die Möglichkeit, einen neuen Wahltermin zu beantragen, sollten "unüberwindbare Hindernisse" seinen Wahlkampf verhindern. Bei der Wahl dürfte er bisherigen Umfragen zufolge kaum mehr als fünf Prozent bekommen."
http://derstandard.at/1360161323707/Attentat-bringt-Armeniens-Wahlen-durcheinander

 
Und es bewegt sich doch? Armenien nach den Präsidentschaftswahlen
Podiumsgespräch , Mi, 27.2.13, 19 bis 21 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=12445

Kein Frieden mit Baku

Wenn Aserbaidschaner sich "freundlich" über Armenien oder die Armenier äußern drohen ihnen in der Diktatur Aserbaidschan schwere Repressalien. Dies musste nunmehr ein 75-jähriger aserischer Autor am eigenen Leib erfahren.

"Im blutigen Konflikt der beiden Länder um die Provinz Berg-Karabach hatte Akram Ajlisli (75) im Buch „Steinträume“ um Mitgefühl für Armenier geworben. Präsident Ilcham Alijew entzog Ajlisli daraufhin Ehrentitel und Staatsrente. Die aserbaidschanische Menschenrechtlerin Lejla Junus warf der Regierung jetzt „Stalin-Methoden“ vor. Die Führung in Baku wolle Andersdenkende mundtot machen, betonte die Chefin des Instituts für Frieden und Demokratie in einer Erklärung.

Kritik an dem öl- und gasreichen Land an der Grenze zum Iran kam auch von der Europäischen Union."
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Regierung: Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html
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Regierung: Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html

Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor
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Regierung: Autoritäres Aserbaidschan bestraft Autor - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html
http://www.focus.de/kultur/buecher/regierung-autoritaeres-aserbaidschan-bestraft-autor_aid_916645.html

Güner Balci: Es geht um Sex


"Es geht nicht um Kultur und nicht um Religion. Es geht, davon ist Güner Yasemin Balci überzeugt, im Grunde um nichts anderes als Sex. Solange in der türkisch-muslimischen Gesellschaft Frauen nur die Wahl haben zwischen Heiliger und Hure, solange gibt es keine Gleichberechtigung – und wird die türkische Community in Deutschland nicht richtig Fuß fassen. Statt darüber nachzudenken, wer wessen Ehre schützen muss, solle man lieber über Bildungswege nachdenken, meint Balci. „Wenn eine Frau nicht mehr dem Bild der Heiligen entsprechen muss“, sagt sie, „fehlt die Grundlage für Konflikte“.

Türkische Literatur in Stuttgart - Zurück in die Steinzeit
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.tuerkische-literatur-in-stuttgart-zurueck-in-die-steinzeit.87a85372-866f-4ce1-82b7-a6e66478015c.html

Saudi-Arabien führt elektronischen Frauenfinder ein

"Saudi-Arabien hat ein elektronisches Verfolgungssystem eingeführt. Es soll dabei helfen, die Frauen, die über die Grenze kommen, unter Kontrolle zu halten.
Der Vormund einer Frau (der Vater, der Ehemann oder der Bruder) bekommt eine SMS-Nachricht darüber, dass ihre weibliche Verwandte das Land verlässt bzw. bereits verlassen hat.
Laut den Berichten von Al-Arabiya ergriffen die Landesbehörden diese Maßnahme, nachdem eine der saudischen Frauen wegen eines Familienstreites ohne Erlaubnis ihres Vaters in Schweden geflohen war. Laut den GesetzenSaudi-Arabiens darf eine Frau nicht ohne eine schriftliche Erlaubnis ihres Vormundes ausreisen."
Frauen in Saudi-Arabien werden ab jetzt elektronisch verfolgt
http://german.ruvr.ru/2012_11_25/Frauen-in-Saudi-Arabien-werden-ab-jetzt-elektronisch-verfolgt/

Shell-Lobbyist und Muslimbruder soll Syrien "befreien"


Der "Präsident" des "syrischen Oppositionsrates" mit Sitz in Istanbul ist ein Muslimbruder und Lobbyist des Öl-Riesen Shell. In seinen Schriften erklärt er die Juden zu "Feinden Gottes" und die Christen zu "Ungläubigen". Die USA ist wahrlich ein lupenreiner "Demokratie-" und "Rechtsstaatlichkeits"-Exporteuer. Denn Al-Khatib ist ihr Kandidat und die "syrische Opposition", als was die ausländischen Terroristen von Al-Kaida, Al-Nusra u.a. bezeichnet werden, ihre Handlanger. Mehr davon!   


 
"Dem internationalen Publikum noch vor einer Woche völlig unbekannt, wurde Scheich Moaz al-Khatib der Vorsitzende der syrischen nationalen Koalition, der prowestlichen Opposition zur Regierung Damaskus. Durch eine intensive Public-Relation Kampagne, als eine hohe moralische Persönlichkeit beschrieben, ohne parteipolitische oder wirtschaftliche Bindungen, ist er in Wirklichkeit Mitglied der Muslimbruderschaft und Kader der Shell Oil Company."
Die vielen Gesichter von Scheich Ahmad Moaz Al-Khatib
http://www.voltairenet.org/article176674.html

Sonntag, 10. Februar 2013

Der Islam und die Sklaverei


"An die Sklaverei der Europäer wird auf der senegalesischen Insel Gorée erinnert. Dort wurden Tausende eingepfercht und nach Amerika verschifft. Solche Erinnerungsorte fordert N'Diaye auch für den noch brutaleren Menschenhandel der Moslems. Für den Anthropologen ist dieser ein Völkermord, denn die Kastration der Verschleppten löscht die nachkommenden Generationen aus. Ein Völkermord, begangen im Namen Allahs - der allein die Versklavung von Moslems verbietet. Der Koran habe die Sklaverei an sich niemals unterbunden, sagt N'Diaye. "Im Gegenteil, es gibt viele Stellen im Koran, die die Versklavung von Nicht-Muslimen empfehlen. Und im Gegensatz zur Ächtung der Sklaverei im Europa der Aufklärung gab es nie auch nur einen arabischen Intellektuellen, der sich je für die Sache der Schwarzen eingesetzt hat."
  http://www.3sat.de/page/?source=%2Fkulturzeit%2Flesezeit%2F144916%2Findex.html

Donnerstag, 7. Februar 2013

Mazlum Dogan: Antisemitische Äußerungen und Delegitimation Israels durch die BIG-Partei in Bonn

Mit Verwunderung musste ich die Kritik der BIG-Partei und des sachkundigen Bürgers der Grünen René El Saman bezüglich der Schirmherrschaft des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch vom 23. September 2012 für den Israel-Tag zur Kenntnis nehmen.

In Ihrer Kritik führen sowohl die BIG-Partei als auch El Saman an, dass bei einer gemeinsamen Veranstaltung u.a. auch der Jüdische Nationalfonds (JNF) beteiligt war und dieser eine „nationalistische israelische“ Organisation sei. Der JNF unterstütze die israelische Siedlungspolitik und eine gemeinsame Veranstaltung sei deswegen nicht hinnehmbar, so die vorgeschobenen Argumente der BIG-Partei und ihres parteifremden Unterstützers Saman.

Dass es sich bei dieser Kritik um einen, mit vermeintlich völkerrechtlichen aber tatsächlich unlauteren Argumenten vorgetragenen, mehr als unglücklichen Versuch handelt zum einen die jüdische Community in Deutschland zu diskreditieren und zum anderen den Staat Israel zu delegitimieren liegt klar auf der Hand.
  
Wer ist die BIG-Partei und was sind ihre tatsächlichen Ambitionen?

Wer die BIG-Partei kennenlernen möchte, sollte sich den aufschlussreichen Artikel von Maximilian Popp in DER SPIEGEL, 37/2011, S. 47 durchlesen (siehe: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80362881.html) und den weiteren interessanten Artikel von Maximilian Popp und Markus Sehl, der unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/migrantenpartei-big-erdogans-berliner-lobby-truppe-a-786207.html abzurufen ist.

Der BIG-Partei wird darin vorgeworfen der deutsche Ableger der islamisch-konservativen türkischen Regierungspartei AKP zu sein, welche unter Führung des Ministerpräsidenten R. T. Erdoğan mehr als nur einmal die Beziehungen der Türken zu den Israelis mit aggressiver Rhetorik verschärfte. Popp schreibt in seinen Artikeln, dass der ehemalige stellvertretende Generalsekretär der vom Verfassungsschutz beobachteten islamistischen Milli-Görüs-Bewegung, Hasan Özdogan, mit dem Bundesvorsitzenden der BIG-Partei, Haluk Yildiz, gut befreundet ist und dass sich die beiden in muslimischen Verbänden in Bonn engagieren und sich ein Bürogebäude am Rhein teilen würden.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Die Wissenschafts- und Universitätslandschaft unter Frau Kraft (SPD) - der Fall Schavan

Nun ist es vorerst offiziell, Frau Schavan soll vorsätzlich getäuscht haben. Das sagt uns die Universität in Düsseldorf. Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung werden dabei insbesondere aus der Wissenschaft geäußert.

Die Experten sind sich aber in wenigstens einem Punkt einig, ohne Computer konnte damals nicht im Copy&Paste Verfahren vorgegangen werden. Frau Schavan musste alles mit der Schreibmaschine schreiben. Sicherlich gab es damals auch nicht die Möglichkeiten auf unzählige Quellen zuzugreifen, auf die die Prüfer oder der Doktorvater keinen Zugriff hatten. Heutzutage ist das dank des www. und der hohen Mobilität einfacher. Der Fall hat auch insgesamt eine andere Dimension.

Es ist zwar gut, wenn ohne Rücksicht auf den Namen vorgegangen wird. Glaubwürdigkeit ist in der Wissenschaft nun einmal alles. Bei der rot-grünen Regierung in NRW unter Frau Kraft habe ich da aber erhebliche Zweifel ob die Universität nicht eingeschüchtert war. Bereits nach der gewonnen NRW-Wahl 2012 gab es einen Skandal an der Uni-Aachen:


Samstag, 2. Februar 2013

Armenische Kirche in Deutschland: "Wir sind besorgt"

BEUNRUHIGENDE ÜBERGRIFFE AUF ÄLTERE ARMENIERINNEN Im STADTTEIL SAMATYA / ISTANBUL

Mit Bestürzung haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass im Istanbuler Stadtteil Samatya, ein traditionell von vielen Armeniern bewohntes Viertel, armenische Frauen seit Wochen Opfer systematischer Angriffe werden.

Anfang Dezember 2012 wurde eine 87jährige Armenierin in ihrer Wohnung zusammengeschlagen und verlor ein Auge. Eine 84jährige Armenierin wurde am 28. Dezember in ihrer Wohnung durch sieben Messerstiche erstochen aufgefunden.

Am armenischen Weihnachtsfest, 6. Januar, hat man versucht, eine ältere Armenierin zu entführen. Zuletzt erlitt eine weitere ältere 80jährige Armenierin am 22. Januar bei einem Übergriff schwere Verletzungen und verlor ein Auge. Vier Fälle, die allem Anschein nach im Zusammenhang stehen. Die Polizei unternahm bisher keine konkreten Schritte, um die Übergriffe und deren evtl. nationalistischen Hintergründe zu klären oder weitere Überfälle zu verhindern.

Die Gemeinde in Istanbul ist bestürzt, erschrocken und verängstigt, sowohl über die Taten, als auch über die Ermittlungen der türkischen Polizei.

Wir, die Armenische Kirche in Deutschland, sind äußerst besorgt über diese brutalen Angriffe. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der die Regierung der Türkei sich den christlichen Minderheiten gegenüber geöffnet zu haben scheint, erschrecken uns solche Übergriffe auf unsere Landsleute.

Genauso wie wir, sind auch unsere Schwesterkirchen in Deutschland besorgt über die aktuelle Situation und richten uns Anfragen über die Aufklärung der Fälle, die wir jedoch nicht beantworten können, da von einer effektiven und engagierten Aufklärung bisher nicht gesprochen werden kann.

Das Armenische Patriarchat von Istanbul hat sich an die Präfektur von Istanbul gewandt und um schnellstmögliche Aufklärung dieser Gräueltaten gebeten.

Gegenüber der Türkischen Botschaft in Berlin haben wir unsere tiefe Besorgnis geäußert. Wir erwarten von den türkischen Sicherheitsbehörden in Istanbul eine schnelle Aufklärung der Taten, die Überführung der Täter und den Schutz der Armenier in der Türkei. Die Botschaft wurde aufgefordert, unsere Erwartungen an die türkischen Behörden weiterzuleiten.

Kanzlei der Diözese

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gastbeitrag von Tomislav Čunović : Staatliches (Um)Erziehungsprogramm für kroatische Drittklässler !


Wir werden nicht schweigen – Kroatische Bischöfe stellen sich hinter Bürgerbewegung

„Wir werden nicht schweigen, wenn der Mensch in Gefahr ist“ ist die Botschaft von Erzbischof Puljić der sich als Vorsitzender der kroatischen Bischofskonferenz kurz vor Weihnachten hinter die Elterninitiativen bzw. hinter die tausenden besorgter Eltern stellt, welche die neusten Lehrpläne der sozialdemokratischen Regierung Kroatiens unter Milanović zur „geschlechtlichen Erziehung“ ab der dritten Schulklasse vehement ablehnen. In einem der „Fachbücher“, welche den Lehrern vom Bildungsministerium verordnet wurden damit sie das Programm effektiv umsetzen können, heißt es zum Beispiel „wieso sollte ich nicht sagen,...ich bin ein Mann mit einer Vagina“. Die Einführung der neuen Lehrpläne erfolgte in einer Nacht und Nebel Aktion durch Milanović und seinen Bildungsminister Jovanović, welche anscheinend fest entschlossen sind den in den EU-Staaten grassierenden „Gender-Wahn“ nun auch in Kroatien an kroatischen Schulkindern ab der 3. Schulklasse zu testen.
Weder der Frage, ob ein solches Schulfach eingeführt werden soll, noch der Frage, welche Inhalte unterrichtet werden sollen, lag ein demokratischer und transparenter Prozess zugrunde. Was hat die Regierung zu verbergen ? Wenn es sich um neutrale Inhalte handelt - wie Milanović immer wieder beteuert - ist nicht ersichtlich wieso ein gesellschaftlicher Diskurs vermieden werden sollte. Auf welcher gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage hat das Ministerium gehandelt ? Welches Rechtsgut soll durch die neuen Lehrpläne gefördert werden und was ist der wirkliche Zweck dieses Schulfaches? Wurde bei Erstellung der Inhalte hinreichend auf etwaige religiöse Belange der Eltern und ihrer Kinder Rücksicht genommen ? Wer sind die angeblichen Experten, welche für die Inhalte verantwortlich sind und durch wen wurden diese Experten akkreditiert ? Alles Fragen auf die die Bürger und Steuerzahler eine Antwort erwarten. Doch wieso stößt dieses Programm auf soviel Ablehnung ? Die Antwort sollte sich jedem vernünftigen Menschen erschließen, wenn er sich mit den Inhalten auseinandersetzt, welche diese Lehrpläne für die Schüler vorsehen.

Freitag, 25. Januar 2013

Türkei hebt Bücherverbote auf...

Es heißt, die Türkei habe das Bücherverbot aufgehoben. Im selben Atemzug heißt es wiederum, dass Bücher zur Evolutionstheorie verboten worden seien. 
Da Lesen klug macht, waren Bücher schon immer neben den Armeniern, eine Feindgruppe für sich. Noch im Jahr 2005 ordnete der Landrat der türkischen Provinz Isparta sämtliche Bücher von Orhan Pamuk zu verbrennen. Dieser hatte es gewagt, von 1 Million getöteten Armeniern zu sprechen. Der Landrat begründete seine Entscheidung mit dem Recht der türkischen Nation auf Notwehr gegen Verleumdungen. Interessant ist, dass die Werke von Marx verboten waren, Adolf Hitlers "Mein Kampf" aber erlaubt war und jahrelang die Bestsellerlisten anführte. Gleiches gesellt sich gerne zu Gleichem.

"Einige der jetzt aufgehobenen Verbote gehen zurück bis in die Ära der osmanischen Sultane im frühen 19. Jahrhundert. Die weitaus meisten datieren aber aus der Zeit nach Gründung der türkischen Republik im Jahr 1923. Vor allem nach den Militärputschen der Jahre 1960, 1970 und 1980 wurde sozialistische und kommunistische Literatur verboten. Seit Mitte der 1980er Jahre kamen auch zahlreiche Bücher zur Kurdenfrage auf den Index, ebenso harmlose Kinderbücher. Dagegen war Adolf Hitlers „Mein Kampf“ lange in fast allen Buchhandlungen zu kaufen. Das Buch war sogar ein Bestseller, bis der Freistaat Bayern als Inhaber der Rechte 2007 bei türkischen Gerichten ein Verbot durchsetzte, weil die Verlage das Buch ohne Druckgenehmigung publiziert hatten."
Türkei hebt Bücherverbot auf
http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.tuerkei-hebt-buecherverbot-auf-ein-kleiner-schritt-zu-mehr-meinungsfreiheit.52402295-1003-47ab-bb6a-0031a10fa084.html

"Radikal gazetesinde yer alan habere göre, Zooloji Profesörü Richard Dawkins’e ait Kör Saatçi ve Gen Bencildir kitapları, Alan Moorehead’dan Darwin ve Beagle Serüveni, Stephen Jay Gould’dan Darwin ve Sonrası, Mahlon B. Hoagland’dan Hayatın Kökleri, James Watson’dan İkili Sarmal, Richard Lewontin’den Üçlü Sarmal, Ernst Mayr’dan Biyoloji Budur ve Richard Leakey-Roger Lewin’in Göl İnsanları kitapları TÜBİTAK’ın listesinden çıkartıldı."

Türkiye Bilimsel ve Teknolojik Araştırma Kurumu (TÜBİTAK), Popüler Bilim Yayınları’nın kitap satış arşivinde bulunan ve Evrim Teorisi ile ilgili olan tüm kitapların basım ve satışını durdurdu.
http://www.nationalturk.com/tubitak-evrim-kitaplarini-yasakladi-127556

Türkische Helden

Der türkische Heldenmythos ist ungebrochen. Die Türkei verteidigt sich gegen seine inneren Feinde. Seit Wochen werden in Istanbul armenische Omas auf offener Straße überfallen, geschlagen und ermordet. Zuletzt ist die 80-jährige Sultan Aykar von einem 35-jährigen Türken, der in ihre Wohnung gewaltsam eingedrungen war, angegriffen und misshandelt worden. Erst nachdem die Nachbarn zur Rettung hinzukamen, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete. Noch vor einem Monat ist eine türkische Bande in die Wohnung der 85-jährigen Armenierin Maritsa Kücük eingedrungen und hatte ihr die Kehle durchschnitten und auf ihre Brust ein Kruzifix eingeritzt.

In der Türkei werden Christen verfolgt und Armenier ermordet. Der Geist von 1915 (Genozid an den Armeniern), die völkische Ideologie eines "rassisch" homogenen türkischen Lebensraums, beherrscht die Gesinnung und Handlung der Regierung und einer Mehrheit der Gesellschaft. Wie kann man es sich sonst erklären, dass über diese Überfälle ein allgemeines Schweigen herrscht?

"Maritsa Küçük adlı 85 yaşındaki kadının, 28 Aralık Cuma günü Samatya’da tek başına yaşadığı evinde vahşice öldürülmesinin yankıları ise hâlâ sürüyor. Darp edildikten sonra vücuduna aldığı bıçak darbeleri sonucunda yaşamını yitiren Küçük’ün üzerindeki ziynet eşyaları alınmış; yaşlı kadının çıplak halde bulunması, akıllara nefret cinayeti ihtimalini getirmiş ve Ermeni toplumunda tedirginlik yaratmıştı."
Türkiye susuyor saldırılar sürüyor
http://www.agos.com.tr/haber.php?seo=turkiye-susuyor-saldirilar-suruyor&haberid=4124


"Viele befürchten, dass es mehr mit dem Mord auf sich hat. Agos, die wichtigste armenische Wochenzeitung der Türkei, zitiert den Sohn des Opfers, Zadik Küçük, und schreibt, dass dieser seine Mutter tot auf dem Boden, mit einem Kruzifix in der Brust eingeritzt, vorgefunden habe."
http://haypressnews.wordpress.com/2013/01/07/armenierin-opfer-von-verbrechen-aus-hass-in-der-turkei/#more-1669



Freitag, 11. Januar 2013

Der böse Jude

Derzeit tobt ein Krieg in den deutschen Feuilletons über die Frage, ob die "Broders dieser Welt" als verrückt abzustempeln und in die Psychatrie zu deportieren sind, wenn sie jemanden der antisemitische Ressentiments bedient und die Existenz Israels für die Kriege dieser Welt verantwortlich macht als Antisemiten bezeichnen. 

Hintergrund ist, dass Henryk M. Broder mehrfach in seinen Artikeln auf die antisemitischen Ressentiments Jakob Augsteins hinwies, die sich in seinen Artikeln über Israel offenbarten. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWC) setzte zum Ende des Jahres 2012 Jakob Augstein auf die Liste der 10 antisemitischen/antiisraelischen Personen, wo er auf Platz 9 landete. Ein Sturm der Entrüstung brach daraufhin los, weil das SWC unter anderem Henryk M. Broder für seine Entscheidung zitierte. Unter anderem! Denn das Broder-Zitat war lediglich eines unter vielen. Doch auf genau dieses eine Zitat stürzte sich ganz Deutschland. Denn dieses eine Zitat stammte vom deutschlandweit bekannten bösen Juden, der einfach nicht den Mund halten will, sich zu allem und zu jeden äußert und dadurch den "Dialog" zwischen den "guten" opportunistischen Salonjuden und politisch korrekten Antisemiten stört. 
Von Sachlichkeit ist seitens der Augstein-Helfer nicht der Hauch einer Spur. Die Angriffe gegen Broder sind allesamt persönlicher Natur.

Der Wind scheint sich im öffentlichen Diskurs zu drehen. Die Opportunisten spüren das und springen auf die vermeintlich bequemere Seite. Nämlich auf die Seite derjenigen, die wissen, wie sie ihre Ressentiments in einer glänzenden Verpackung der Öffentlichkeit präsentieren können. So, dass der stinkende Inhalt zunächst nicht zu erkennen ist. Man aalt sich nunmal lieber am äußeren Glanz, statt sich mit dem Dreck innen drin auseinanderzusetzen.
Das ist in etwa die Situation um Jakob Augstein und seinen oppportunistischen jüdischen Streithelfern einerseits und den wachsamen Spürnasen, den Broders dieser Welt, andererseits.  

Wer die Hintergründe nicht kennt, sollte das hier vom bösen Juden lesen: 
"Niemand sprach Augstein das Recht ab, Israel zu kritisieren, mir wurde aber das Recht abgesprochen, Augstein für seine "Kritik" an Israel zu kritisieren, wobei mir von einem Kollegen sogar nahegelegt wurde, etwas mehr Demut und Dankbarkeit an den Tag zu legen: "Es spricht für den deutschen Rechtsstaat, dass Henryk M. Broder bis heute frei herumläuft ..." Ja, damit hat der deutsche Rechtsstaat seine schwerste Bewährungsprobe tadellos bestanden."
Die modernen Antisemiten argumentieren subtil
"Die Antisemitismus-Anschuldigung hat sich nicht auf Augstein als Person, sondern seine Zitate bezogen, so das Wiesenthal-Zentrum. Augstein solle sich endlich erklären." 
Simon-Wiesenthal-Zentrum Organisation differenziert Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein


Die Top Ten 2012

Donnerstag, 10. Januar 2013

Causa Kaykin - die unsoziale Integrationsstaatssekretärin im Sozialministerium NRW

Es ist ein Schrecken ohne Ende. Die Integrationsstaatssekretärin (SPD) verlor erst den Gerichtsprozess gegen den Christlich-Alevitischen Freundeskreis der CDU (CAF), dessen Sprecher Kaykin eine Nähe zu türkischen Rechtsradikalen, sowie finanzielle Ungereimtheiten in ihrer Zeit als Geschäftsführerin der Begegnungsstätte in der DITIB Moschee in Duisburg-Marxloh vorgeworfen hatten, und dann leitete die Staatsanwaltschaft auch noch ein Ermittlungsverfahren gegen sie ein wegen u.a. Sozialversicherungsbetrug.
Den Steuerzahler hat der verlorene Maulkorb-Prozess gegen den CAF knapp 40.000 € gekostet. Kleingeld, betrachtet man die Summe, die Kaykin zuvor schon zu DITIB-Zeiten  in den Sand gesetzt hatte. Man fragt sich, wie Kaykins Buchführung in ihrem einstigen Schuhladen in Duisburg ausgesehen mag.
 Jedenfalls hat Kaykin (SPD) es offensichtlich nicht so mit Zahlen. 

Ferner scheinen Kompetenz, Integrität und Würde auch nicht zu ihren Stärken zu zählen! Die Causa Kaykin wird uns wohl noch eine Weile verfolgen.

"Insgesamt wurde der Bau der Begegnungsstätte unter Kaykin mit 3,5 Millionen Euro vom Staat gefördert. Das Gotteshaus selbst galt als nicht förderfähig. Der gesamte Komplex von Moschee und Begegnungsstätte kostetet rund 9 Millionen Euro, die Lücke zwischen Förderung und Gesamtkosten deckte die muslimische Gemeinde."
Betrugsvorwürfe

2,8 Millionen Euro nicht korrekt verwendet - Druck auf Kaykin wächst
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/2-8-millionen-euro-nicht-korrekt-verwendet-druck-auf-kaykin-waechst-id7462523.html

Biesenbach: „Dass das Land Nordrhein-Westfalen wegen einer privaten Streitigkeit von Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin nicht als Kläger auftreten durfte, hat das Oberlandesgericht Köln bereits vor Wochen klargestellt. Auf Nachfrage wird nun zugegeben, dass Minister Schneider die Prozessführung durch das Land sogar persönlich angeordnet hat und dem Steuerzahler dadurch Kosten in Höhe von insgesamt 39.572,46 Euro entstanden sind.“
http://bundespresseportal.de/nordrhein-westfalen/item/7784-peter-biesenbach-kaykin-prozess-kostet-den-steuerzahler-knapp-40-000-euro.html