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Freitag, 12. Juni 2015

Bundesjugendring setzt sich für Anerkennung des Genozids an Armeniern ein

Der deutsche Bundesjugendring hat auf Initiative des Bundesverbandes der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland (BDAJ) einen Beschluss zur Anerkennung und Intensivierung der Erinnerungsarbeit zum türkischen Genozid an den Armeniern gefasst. 

Im Einzelnen heißt es:



Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung einer integrativen und wertegeleiteten Jugendarbeit, die gesellschaftspolitisch ein starkes Signal für eine gemeinsame Zukunft in Deutschland setzt. 
Mazlum Dogan, Vorsitzender des BDAJ und Initiator des Antrags, gilt unser Dank! 

Statement Mazlum Dogan:

Donnerstag, 28. Mai 2015

Türken, Muslime und ihr verordnetes Geschichtsbild


Das renommierte Magazin "Der Hauptstadtbrief" veröffentlichte in seiner neuesten Ausgabe einen Beitrag unserer Kolumnistin Madlen Vartian. 


"Eine weitere Fremdwahrnehmung des Handelns der politischen Eliten gibt ebenso zu denken: Es geht um das anfängliche Nichthandeln, ja um das Unterbinden eines parlamentarischen Handelns zur Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern. Die Kölner Rechtsanwältin Madlen Vartian ist Stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland e.V. und Sprecherin des Christlich-Alevitischen Freundeskreises der CDU. Für den HAUPTSTADTBRIEF beschreibt sie, wie politisch motivierte Genozidleugnung das Zusammenleben von Menschen türkischer und armenischer Herkunft in Deutschland beeinträchtigt. Der Völkermord an den Armeniern sei keine Sache für Geschichtsexperten – er konfrontiert Eltern von Kindern, die türkische Mitschüler haben, mit einer Vergangenheit, die nicht vergehen will, solange die muslimischen Verbände an der Indoktrination von Kindern in ihren Koranschulen festhalten.
Diese Inspiration für eine erfolgreiche Integration von Muslimen, vielerlei weitere Information über Deutschlands Politik und Wirtschaft, allerlei Hintergründiges über Berlins Kunst und Kultur, kurz mancherlei Wissen, das über den Tag hinaus trägt, finden Sie im HAUPTSTADTBRIEF 129, von dem ich hoffe, dass Sie ihn anregend finden werden."

Dr. Rainer Bieling 
Redaktionsdirektor


"In der Frage des Armeniergenozids wird deutlich, was für ein Geschichtsbild, welche Identifikationsangebote, welche Wertevorstellungen und was für ein Menschenbild die türkischen Verbände an die türkeistämmigen Zuwanderer vermitteln. Der Ruf nach kritischer Selbstreflexion, nach Aufarbeitung und Versöhnung mit der eigenen Geschichte – den Werten also, die nach dem Holocaust ein Konsens für ein friedvolles vereintes Europa geworden sind –, werden als Nestbeschmutzung und Vaterlandsverrat bewertet."
Zum Artikel: Wenn das Gestern durch das Heute geistert
http://www.derhauptstadtbrief.de/cms/index.php/component/content/article/108-der-hauptstadtbrief-129/829-wenn-das-gestern-durch-das-heute-geistert

Montag, 29. Dezember 2014

CDU NRW: Etikettenschwindel aufgeflogen

Die CDU versucht sich seit den 1990ern mittels ihrer Sonderorganisation Deutsch-Türkisches Forum (DTF) als Partei der sog. "konservativen" Türken zu etablieren. Mit "konservativ" sind im eigentlichen Sinne die nationalistischen und rechtsradikalen Türken gemeint, denn was für die SPD die linksnationalistischen Kemalisten waren, sollten für die CDU die rechtsradikalen Grauen Wölfe und die islamistische Milli Görüs sein. 
Armenier, Kurden, Aleviten, liberale Türken - Nicht willkommen! Denn deutsche Integrationspolitik hängt, nach der CDU, zugleich mit der deutschen Außenpolitik zusammen. Offenkundig werden die vielen Bürger mit "Migrationshintergrund" noch in der 2. und 3. Generation in Deutschland als "auswärtige Angelegenheit" behandelt. Die Sensibilitäten gegenüber Ankara verbieten daher einer staatstragenden Volkspartei, wie die CDU bisher eine war, einen offenen Umgang mit diesen demokratischen Gemeinschaften aus der Türkei, die für ihren Einsatz für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit Diskriminierung, Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzt sind. 

Erst nachdem eine öffentliche Diskussion - von eben jenen Liberalen angestoßen - die Liebesaffäre der CDU mit rechtsradikalen und islamistischen türkischen Kreisen aufdeckte, kam Bewegung in die Partei, insbesondere in die CDU NRW. Diese entschloss sich ihre Liebesbeziehung Mitte 2014 mit einem Etikettenschwindel zu versehen, indem sie das DTF kurzerhand in die neue Schnapsorganisation der CDU, die unter dem Namen Union der Vielfalt (UdV) firmiert, transformieren wollte. 

Die Rechnung wurde nur ohne den Wirt gemacht. Die DTF'ler wollen ihre Sonderorganisation nicht auflösen und wehren sich dagegen. Denn, warum sollten sie ihre türkische Sonderorganisation in der CDU aufgeben? Die UdV ist lediglich eine zweite Organisation quasi in Personalunion, bei der die UdV applaudieren kann, sobald das DTF sich zu einem Thema äußert und umgekehrt.

Der Etikettenschwindel flog bei soviel Krach natürlich auf. Vielleicht sollte sich die CDU NRW bei der SPD abgucken, wie man Integrationspolitik durch eine kluge Personal- und Themenpolitik betreiben kann. Bedauerlicherweise ist sie aus sich heraus nicht in der Lage dazu. 

"Doch Recherchen der "Welt" ergeben, das beim Übergang vom DTF zur UdV einiges seltsam gelaufen ist. Das DTF ist ein halbes Jahr nach der Gründungsveranstaltung nicht aufgelöst. Es wurde bisher kein Auflösungsbeschluss gefasst, dem immerhin drei Viertel der rund 300 Mitglieder zustimmen müssten. Die UdV wurde zwar, wie berichtet, im Sommer offiziell gegründet, doch es existiert noch keine gültige Satzung. Die UdV besitzt noch keine eigene Homepage, sondern verbreitet ihre Mitteilungen im Internet über die DTF-Plattform."
Die Tücken bei der "Mission Migrant" der CDU
http://www.welt.de/politik/deutschland/article135783097/Die-Tuecken-bei-der-Mission-Migrant-der-CDU.html

"Integration macht jedoch nur Sinn auf der Basis von Werten. Gerade die Gesprächspartner von Frau Giousouf zeigen aber, dass manche muslimische Akteure, die hierzulande als Sprecher eines europäischen Islam auftreten, andernorts Terror, Entrechtung und ethnische Säuberungen befördern. Wer diese Widersprüche hinnimmt, legitimiert die Falschen – nämlich jene, die die Hoffnung enttäuschen, dass sich aus gemäßigten Islamisten demnächst aufgeklärte Konservative entwickeln, wenn man sie nur einbindet."
Islamistische Terrorhelfer sind nicht integrierbar
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135810775/Islamistische-Terrorhelfer-sind-nicht-integrierbar.html

Freitag, 23. Mai 2014

CAF: Schürt Ankara Konflikte in Deutschland?


Pressemitteilung

In Istanbul sind bei Zusammenstößen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei mehrere Demonstranten schwer verletzt worden. Die türkischen Polizeikräfte attackierten dabei ein Cem-Haus, in dem eine Trauerzeremonie für den getöteten 13-Jährigen Berkin Elvan gehalten wurde. Der Alevit Ugur Kurt wurde dabei in den Kopf geschossen und verstarb.


"Auch wenn noch nicht eindeutig geklärt ist, wie es letztendlich zu diesem tödlichen Schuss kam, wirkt es wie eine Drohgebärde gegen die alevitische Gemeinschaft. Politische Partizipation und Aufmüpfigkeit im Ausland werden mit Gegenreaktionen im Inland geahndet, heißt die Botschaft derzeit aus Ankara", sagt Ali Yildiz, Sprecher des Christlichen-Alevitischen Freundeskreises der CDU. Es werden psychologische Hürden aufgebaut, und die Ausübung elementarer Menschenrechte in Deutschland wird verhindert, wenn sich ein Demonstrant in Deutschland fragen muss: "Soll ich ein Menschenleben riskieren, weil ich friedlich auf der Straße demonstrieren gehe?". Die berechtigte Sorge besteht, dass die ohnehin bestehenden Konflikte in Deutschland noch weiter verstärkt werden.

"Der Einsatz für Bürgerrechte und Freiheiten der im Ausland lebenden Aleviten ist nicht ohne Risiko für die Hinterbliebenen in der Türkei. Denn sie werden verstärkt Opfer staatlicher Gewalt und Denunziation“, erklärt Madlen Vartian, Sprecherin des Christlichen-Alevitischen Freundeskreises der CDU. „Wir kennen diese Einschüchterungsmaßnahmen Ankaras bereits im Falle der armenischen Gemeinschaft. Der staatlichen Gewalt gegen die Gemeinschaft im Inland, folgt die Denunziation der Diaspora im Ausland. Erdogan kündigte bereits im Vorfeld an, dass er mit Bundeskanzlerin Merkel über die „spalterischen“ Umtriebe einer handvoll Aleviten sprechen wolle.“

Festzustellen ist, dass erst die finanzielle Unterstützung aus Deutschland den Weg sowohl für Tayyip Erdogan, als auch seinem politischen Ziehvater Necmettin Erbakan ebnen konnte. Erdogan stammt aus der Milli Görüs-Bewegung und steht der ihr in ihrer alevitenfeindlichen und antisemitischen Gesinnung in nichts nach, wie zahlreiche Aussagen inzwischen belegen.
Zu lange hat man die Ableger türkischer Parteien in Deutschland gewähren lassen, die vornehmlich das Ziel verfolgen, die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland als Instrumente Ankaras zu missbrauchen und eine Integration zu verhindern.


Mittwoch, 21. Mai 2014

COLONIA INTERNATIONAL - Frischer Wind in Köln

Sonntag ist Wahltag! Erstmals hat sich für die Kölner Integrationsratswahlen eine Liste aus Christdemokraten mit armenischer, griechischer und aramäischer Zuwanderungsgeschichte zusammengefunden, die für die kommenden Integrationsratswahlen für sich wirbt. 
Unsere Kandidaten Jaklin ChatschadorianMinu Nikpay, Arlet AzadianIbrahim AliciSamwel Lulukyan,Vasilis Pavegos sind mitten im Wahlkampf und setzen sich, "für ein starkes Köln" ein und machen eine Kampfansage an all' jene, die das "friedliche Miteinander stören" wollen und nationalistische und rechtsradikale Gesinnungen in Köln propagieren.
Die Kölner Wähler und Gemeindemitglieder sind aufgefordert am Sonntag für COLONIA INTERNATIONAL ihr Kreuz zu setzen. 

Wir wünschen unseren Kandidaten viel Erfolg!! 

Zur FB-Hompage:
https://www.facebook.com/coloniainternational?fref=ts

Freitag, 18. April 2014

Integrationsministerin Bilkay Öney leugnet den Völkermord an den Armeniern?

P R E S S E M I T T E I L U N G

Auf Youtube befindet sich seit Tagen ein auf türkisch geführtes Interview mit der derzeitigen Landesintegrationsministerin Baden-Württembergs, Bilkay Öney, in dem sie gegenüber einer türkischen Journalistin klarstellt, dass sie den Völkermord an den Armeniern nicht anerkenne, allerdings nicht bestreiten könne, dass ein Massenmord an den Armeniern in der
osmanischen Türkei 1915 stattgefunden habe.

„Die Integrationsministerin Öney soll Farbe bekennen und öffentlich mitteilen, ob sie den
Genozid an den Armeniern nun anerkennt oder nicht.“, erklärt Madlen Vartian,
stellvertretende Vorsitzende des ZAD. „Es stellt sich die Frage, ob sie nach den Reflexen
türkischer Nationalisten agiert oder eine verantwortungsvolle Integrationspolitik gestalten
möchte, in der eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, sowie eine
Abkehr von nationalistischen Selbstbildern gefordert und gefördert werden.“

Integrationsministerin Öney war in der Pflicht sich solidarisch mit dem Stadttheater Konstanz
zu zeigen als Mitte März türkische Nationalisten wegen eines Theaterstücks über den
armenischen Genozids („Das Märchen vom letzten Gedanken“ von Edgar Hilsenrath) auf die
Barrikaden gingen und der türkische Konsul in die Angelegenheiten des Theaters
intervenierte. Stattdessen schweigt sie bisher zu den Ereignissen.

Kontakt:
Tel: 0221 – 16 86 3001
Mobil: 0178 – 81 81 002


Presseberichte zu Integrationsministerin Bilkay Öney: 

Öney und der Völkermord

Intendant greift Ministerin Öney an

Dienstag, 15. April 2014

Integrationsbeauftragte Özoguz auf der Suche nach einer anderen Gesellschaft?

Kaum ist die Tinte trocken und die Einschränkung der Optionspflicht auf den Weg gebracht, ist Frau Özoguz auf der Suche nach irgendeinem Thema. Nun kommt das neue Scheibchen, um einen Lagerkampf in der Gesellschaft zu beschwören.

Es heißt,  kommunales Wahlrecht für (Nicht EU-) Ausländer. 

Man fragt sich bereits jetzt, was soll danach kommen? Es bleibt nicht einleuchtend, warum ihre Forderung für Landtagswahlen oder gar Bundestagswahlen nicht gelten soll. Der Verweis auf EU-Recht, wie Herr Volker Beck es getan hat, ist da zu wenig. Unbekannt scheint der Beauftragten für Integration zu sein, dass Ihr Musterbeispiel, das Tempelhofer Feld, ein Landesthema ist und kein kommunales.

Die SPD reduziert Integration ausschließlich auf die Möglichkeit an Wahlen teilnehmen zu können. Gerade die Wahlen zu den kommunalen Integrationsräten oder Migrationsbeiräte zeigen jedoch, dass die Möglichkeiten zur Teilhabe nicht genutzt werden. Nicht nur das, die SPD bezweckt einzig von ihrer Orientierungslosigkeit in der Integrationspolitik abzulenken. Da ist der Ausverkauf von sinnvollen Staatsstrukturen der leichte Weg, kostet nichts. 

Frau Özoguz, ist also die große Dienerin der Ausländer, die einzige Fürsprecherin,gehört zur guten Tante SPD? Im Gegenteil, sie nimmt die wahren Herausforderungen für die vielfältige Gesellschaft nicht ernst. Wahlrecht und ausschließlich der deutsche Rassismus, mehr ist nicht in der Tüte vorhanden. Einzig die Hoffnung dann einen Teil der Stimmen zu bekommen, um über der 20% Marke schwimmen zu können, ist die Zielsetzung. Die autochtonen Deutschen sind schon wieder das Problem, es langweilt mich. 

Integration heißt nicht nur Teilhabe, Integration heißt Übernahme von Verantwortung für unsere Gesellschaft und ihre Werte. Viele Menschen flüchten nach Deutschland, weil unser Land ein tolles Land ist. Wir wünschen uns, dass das so bleibt. Das ständige "Gesellschaftsforming" nervt.  

Die SPD meint: Wir sind das Volk und sie ist volker.

Sonntag, 15. Juli 2012

ARD-Doku zu den Salafisten in Deutschland

Die Salafisten predigen seit Jahren einen fundamentalistischen Islam, sind auf Missionierungstour und liefern den Medien regelmäßig Stoff für einen neuen Bericht.
Eroberungs-, Vernichtungs- und psychotische Verfolgungsphantasien prägen ihre Führer.

Wer finanziert sie? Woher beziehen sie ihre Unterstützung? Die Dokumentation des ARD scheint diese wichtigen Fragen nicht zu behandeln, sondern möchte sich auf Einzelschicksale und die Salafisten-Szene beschränken.

Schade eigentlich, denn neben dem Innenleben der Fundamentalisten wäre ein Blick auf diejenigen Staaten interessant, die fundamentalistische Bewegungen gezielt in Deutschland (und weltweit) unterstützen.

 "Im Netz von Salafisten – Wie radikale Muslime junge Menschen verführen", am Montag (16.7.) um 22:45 in der ARD


Der Salafismus - Pierre Vogel klärt auf
Ist die Erfindung der Kaffeemaschine ein Beweis dafür, dass der Islam falsch ist??? - Pierre Vogel  

Pierre Vogel - auf dem Bauch schlafen schlecht!