Freitag, 31. August 2012

Von empörten Muslimen und applaudierenden Aleviten

Das Bundesinnenministerium startet eine Werbeaktion mit Plakaten, die einer Vermisstenanzeige gleichen, um muslimische Jugendliche vor der Radikalisierung zu warnen. Warum der Zentralrat der Muslime nun darin eine "Generalisierung" sieht, die "alle Muslime kriminalisiere" ist nicht nachvollziehbar. Eine Aktion wie "Keine Macht den Drogen" kriminalisiert ebenso wenig "alle" Jugendlichen, wie die Aktion "Bunt statt braun" alle Deutschen zu Nazis erklärt.
Aufklärung, Bildung und eine kritische Auseinandersetzung scheinen nicht zu den Stärken des Sprechers des Zentralrates der Muslime zu sein.
Dafür sind sie es umso mehr des Generalsekretärs der Alevitischen Gemeinde Deutschland.
"Unterstützung erhielt Friedrich von der Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF). Generalsekretär Ali Dogan sagte, der religiöse Extremismus von islamistischer Seite sei "eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Gesellschaft". "Einzig und allein durch Pressemitteilungen und Sitzungen am grünen Tisch lassen sich keine jungen Menschen vor islamistischen Menschenfängern schützen", sagte Dogan. "Daher unterstützt unsere Gemeinde explizit alle Maßnahmen des Bundesinnenministers, die präventiv ein Abrutschen in den islamistischen Sog verhindern."

Empörung bei Muslimverbänden Friedrich verteidigt umstrittene Plakat-Aktion
http://www.spiegel.de/politik/ausland/muslime-empoert-ueber-friedrichs-plakataktion-vermisst-a-853037.html

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