Montag, 6. August 2012

Unser Freund Saudi-Arabien

Zu Saudi-Arabiens Exportschlagern zählt nicht nur das Öl, sondern auch der Terrorismus. Die gewaltsame Verbreitung des Wahabismus, einer primitiven Form des Islam, mittels Terrorismus und Massenmord durchzieht seit einem halben Jahrhundert die außenpolitischen Aktivitäten dieser absolutistischen Monarchie. Das Königreich zählt zu den blutrünstigsten Regimen der Welt, welches nicht-sunnitische Gemeinschaften verfolgt, Frauen steinigt, Unschuldige foltert und ermordet und gleichzeitig vom Westen als "moderat" und zur "Achse des Guten" zählend hofiert und chauffiert wird.

Die Verbündeten Saudi-Arabiens - u.a. die USA und Deutschland - sollten vielleicht mal tacheles mit ihnen sprechen. So, wie es sich unter guten Freunden nunmal gehört. Denn während die USA, ganz im Geiste der Freiheit und Demokratie, Al-Kaida und andere Terroristen  gegen das "Assad-Regime" in Syrien bewaffnet und dahingehend unterstützt, eine weitere sunnitische Theokratie herbeizubomben, kann uns Christen eine private Weihnachtsfeier bei unserem "Alliierten" Saudi-Arabien schon das Leben kosten.
"Auf der ICC-Webseite heißt es, dass saudi-arabische Sicherheitsbeamte die Christen während ihrer Haft geschlagen, belästigt und bedrängt hätten, zum Islam überzutreten. Da die inhaftierten Christen diesen Druck nicht nachgaben, wurden sie gequält. Laut Berichten von Menschenrechtsgruppen und der Kommission für Internationale Religionsfreiheit, einer US-Regierungsagentur, sei es gegenüber den 29 Frauen und 6 Männern zu sexuellen Übergriffen und sonstigen Tätlichkeiten gekommen. Die Kommission stellte fest, dass "einige der inhaftierten Männer erklärt hätten, dass sie während der Verhöre körperlichen Züchtigungen ausgesetzt waren und dass die weiblichen Häftlinge aufdringlichen und demütigenden Körperhöhlenuntersuchungen unterzogen wurden. Obwohl es zu keiner formalen Anklage kam, wurden den Häftlingen in der Folge das 'illegale Zusammenkommen' mit dem anderen Geschlecht vorgehalten."

Saudi-Arabien: 35 Christen nach monatelangem Martyrium freigelassen

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