Donnerstag, 26. Juli 2012

Türkei fürchtet Kurdistan in Syrien

Die Türkei scheint zwischen den "Unterdrückten" in Syrien eine Differenzierung vorzunehmen. 
Solange es sich um sunnitische "Rebellen" von Al-Kaida, den Moslembrüdern oder Salafisten handelt, sind es "Freiheitskämpfer", die sich gegen die Diktatur Assads wehren. 
Handelt es sich aber um syrische Kurden, gelten sie als "Terroristen" und die Grenzen werden geschlossen. 
Die Türkei kriegt es nun mit der Angst zu tun. 
"Die türkische Führung scheint Angst zu bekommen vor den Geistern, die sie selbst auch gerufen hat. Ankara unterstützt offen die Aufständischen, der oppositionelle Syrische Nationalrat (SNC) sitzt in der Türkei ebenso wie der Stab der Freien Syrischen Armee (FSA) – aber: In Syrien, direkt an der Grenze zur Türkei, toben heftige Kämpfe, Plünderer blockieren den grenzübergreifenden Warenverkehr, und kurdische Separatisten treten in Syrien mittlerweile mehr als selbstbewusst auf."

Kurier: Türkei fürchtet Kurdistan in Syrien
http://kurier.at/nachrichten/4505010-tuerkei-fuerchtet-kurdistan-in-syrien.php

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