Freitag, 27. Juli 2012

"Wir werden den Krieg gegen Iran und Israel ausrufen"

Wer behauptet, die syrische 'Opposition' habe keine Ziele und Pläne für die Zeit nach Assad, unterliegt einem gewaltigen Irrtum. Die Kämpfer für Menschenrechte und Demokratie haben ihre konstruktiven Pläne für die Befriedung Syriens und des gesamten Nahen Ostens nun endlich veröffentlicht und werben verständlicherweise um stärkere westliche Unterstützung für ihre Friedens-Mission.
Die USA und Europa stehen als Friedensmächte also genau auf der richtigen Seite.
"Ein Al-Kaida-Krieger aus der Ölstadt Kirkuk im Nordirak jedenfalls lässt sich in der New York Times bereits mit seinen Zukunftsplänen zitieren:
Unsere große Hoffnung ist, einen syrisch-irakischen Staat für alle Muslime zu schaffen – und dann werden wir Krieg ausrufen gegen den Iran und Israel und Palästina befreien."
"Erst im Juni hatte das World Jihad Network dazu aufgerufen, sich freiwillig für den Gotteskrieg in Syrien zu melden. Die libanesische Gruppe Fatah al-Islam, die mit Al-Kaida verbunden ist, brüstete sich kürzlich mit einem Attentat auf Regimetruppen in der Nähe von Aleppo, bei dem 30 "schiitische Häretiker" getötet worden seien."
Die Zeit: Al-Kaida drängt nach Syrien

"Den Amerikanern und der westlichen Seite geht es nicht oder nicht vorrangig darum, der bedauernswerten syrischen Bevölkerung zu helfen, sondern um Einflussnahme auf die Neugestaltung des Landes nach einem voraussichtlichen Sturz des derzeitigen Regimes, obwohl man mit diesem bisher stets gut zusammenarbeiten konnte. Mehrere, seit längerem geplante, für den Westen wichtige Öl- und Gaspipelines stehen auf dem Spiel, die Saudi-Arabien und Qatar mit dem östlichen Mittelmeerraum und der Türkei verbinden und deshalb partiell durch syrisches Gebiet führen sollen."
Und ihr denkt, es geht um einen Diktator


"Die den Muslimbrüder nahestehenden palästinensischen Islamisten wollten bei einem Sturz des Assad-Regimes nicht auf der falschen Seite stehen. Auch der Islamische Dschihad soll sich aus Syrien zurückgezogen haben. Der Anführer der Gruppe, Ziad al Nakhala, zog angeblich schon vor einigen Wochen nach Iran, lässt diese Meldungen jedoch noch dementieren."

Palästinenser zwischen den Fronten


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